Donnerstag, 19. Mai 2016

Richter in den Knast












... weil er vermutlich selber einer ist.


Ich denke, der werte Leser konnte sich bereits ein Bild erarbeiten, wie ich die österreichische Justiz einschätze. Ich würde einmal sagen, nicht allzu hoch.

Wenn jedoch ein Herr aus Südland einer Frau den Kopf mit einer Eisenstange einschlägt, und es aufkommt, dass er zuvor einem Mann mit einer Eisenstange auf den Kopf geschlagen hatte, und dies sowie viele seiner Taten mehr gerichtlich bekannt waren, und der Gute frei herumlief, dann würde ich doch anheimstellen, die Richterinnen und Richter, die dies zu verantworten haben, wegen Beihilfe zum Mord zu verurteilen und einzukerkern.

Und zwar mit dem Betreffenden gemeinsam.

Und einer Eisenstange.

Und was den oben abgebildeten Herrn angeht - ein kapitales Exemplar aus Deutschland - so würde ich ihn doch glatt mit einigen südländischen Bullen zusammensperren.

Aufnahmeabkommen mit Südland

Geht es um Drogenhändler, Vergewaltiger, Frauenmörder und so weiter, kurz: um in der Zeitung stets so genannte Südländer, was zuletzt unerfreulich oft der Fall war, hört man wiederholt den Hinweis, dass eine Abschiebung der Betreffenden bedauerlicherweise unmöglich sei, da kein Abschiebeabkommen mit Südland getroffen worden sei.

Jetzt muss ich mich fragen: Haben wir denn ein Aufnahmeabkommen mit Südland? Sprich, ein Vertragswerk, in dem steht: „Österreich verpflichtet sich zur unbegrenzten Verköstigung und Beherbergung des Geburtenüberschusses von Südland“? Ich denke nicht, dass eine solche Vereinbarung besteht. Wie ist es dann aber möglich, dass sich Südländer in unserem Land aufhalten?

Und wenn das möglich ist – was offenkundig der Fall ist – wieso braucht es ein gegenteiliges Vertragswerk zur Rückabwicklung? Ich meine, wenn sich ein Südländer verbotenerweise bei uns aufhält, was tut es dann, ob er sich verbotenerweise bei sich aufhält? Wenn er illegal einwandern konnte, wieso kann er dann nicht illegal auswandern?

Ich denke, es ist recht offenkundig, dass uns hier nicht die ganze Wahrheit gesagt wird. Was sage ich – nicht einmal die halbe Wahrheit! Oder vielleicht gar keine Wahrheit?

Dienstag, 10. Mai 2016

Wien ist anders - aber sowas von!






















Wie berichtet, habe ich vor etwa 14 Monaten in Wien falsch geparkt. Ursache war, dass die Zusatztafel Ende unter dem Parkverbotsschild überklebt war, ich diese daher übersehen und angenommen hatte, das Parkverbot beginne dahinter.


Meine wiederholte Frage, warum der Aufkleber nicht entfernt werde, führte durch ungezählte Instanzen vom Streifenpolizisten über die MA 67 Parkraumüberwachung bis zum Präsidenten des Verwaltungsgerichts Wien zu keiner wie auch immer gearteten Antwort.

Zuletzt wurde von Seiten der MA 67 Exekution gegen mich geführt wegen 103,60 EUR samt Anhang. Das verwunderte mich insofern, als keine Forderung in Höhe von 103,60 EUR vorlag. Im Zuge eines längeren Telefonates stellte sich heraus, dass im 11-seitigen Rechtserkenntnis der Republik drei Beträge angeführt sind, die zusammenzählt 103,60 EUR ergeben.

Meint die Dame vom Amt, ich sei doch Diplomingenieur, da könne ich doch wohl selber ausrechen, was ich schuldig sei. Frage ich, sie sei doch Verrechnungsbeamtin, ob sie im Supermarkt die Preise für Wurst und Käse auch selber zusammenrechne? Na ja, jedenfalls wenn mich der Aufkleber so störe, dann solle ich eben Nagellackentferner nehmen und ihn selber entfernen. 

Meine ich, der Service in ihrem Dienstleistungsbetrieb lasse zu wünschen übrig. Sagt sie, die MA 67 sei kein Dienstleistungsbetrieb, sondern eine Hoheitsbehörde.


Das führte zu einem hysterischen Lachanfall meinerseits, also legte ich auf.

Heute kommt der Beschluss vom Bezirksgericht Linz: Die Exekution wurde eingestellt. Das eigentlich Interessante daran ist jedoch, dass die MA 67 nun mir binnen 14 Tagen 20,00 EUR zahlen muss.


Tut sie das nicht, kann ich sie exekutieren!

Das Ergebnis der Kooperation von Polizei Wien, MA 67 Parkraumüberwachung, MA 46 Verkehrsorganisation
und technische Verkehrsangelegenheiten, Verwaltungsgericht Wien samt Präsidenten, MA 6 Buchhaltungsabteilung und nicht zuletzt dem Bezirksgericht Linz stellt sich mithin bereits nach 14 Monaten dar wie folgt:

Die Beschilderung ist nach wie vor überklebt und ich bekomme 20 Euro fürs Falschparken.