Mittwoch, 29. April 2015

„Würden SIE diese Flüchtlinge aufnehmen?“






















„Würden Sie diese Flüchtlinge aufnehmen?“ titelt das linkspopulistische Magazin profil. Schon im Untertitel geht man auf die "Suche nach den Schuldigen". 

Mein erster Gedanke dazu: Klar, schuld muss immer ein anderer sein. Wenn ich mich in einen Waschzuber setze und aufs offene Meer steuere, dann wird mein letzter Gedanke sein: "Wer zum Teufel ist jetzt daran schuld?"

Im Editorial mit dem Titel „SOS Unmensch“ kritisiert Chefradakteur Sven Gächter denn auch „die Hilflosigkeit, die Ohnmacht, den Kleinmut, die Überforderung, den Zynismus und die Niedertracht der europäischen Flüchtlingspolitik“ und fordert dauerhaftes Mitgefühl statt leerer Worte. "Mitgefühl" ist dabei als Synonym für "anderer Leute Geld" zu verstehen.
 
Zum Thema der leeren Worte sei daher gleich am Anfang die Gegenfrage gestattet: Würden Sie denn diese Flüchtlinge aufnehmen, Herr Gächter? Oder besser: Wie viele Flüchtlinge haben Sie denn schon aufgenommen?

Oder ist Ihr Gästezimmer noch frei, weil es Ihnen letzten Endes doch nicht genug Tote sind, weil es auch Ihnen am Mitgefühl gebricht, Sie ebenso feige sind wie die Politiker – und Sie nicht zuletzt zu jenen gehören, die es sich recht gemütlich damit eingerichtet haben, sich ihre Menschlichkeit hauptberuflich von anderen bezahlen lassen – am liebsten von den von Ihnen so oft gescholtenen, Bier saufenden und Naziparolen grölenden österreichischen und deutschen Steuerzahlern? In der Volksschule sagten wir "Wer's sagt, ist's selber" – da hatten wir Ihresgleichen schon durchschaut.

Ganz in diesem Sinne bezeichnet Peter Lingens in seiner Kolumne mit dem Titel „Krokodilsbetroffenheit“ alle Deutschen, denen der Absturz des Germanwings-Fluges näher gegangen sei als der Untergang der Bootsflüchtlinge, als „emotionale Neandertaler (sic!) mit verdrängten Neigungen zum Rassismus.“ Er nehme sich da immerhin keineswegs aus. Oder doch?

Bekanntlich waren die Neandertaler nur zu etwa 4% Vorfahren der Europäer. Nicht jedoch der Afrikaner – es drängt sich angesichts der Lage die Frage auf, ob die Beimischung so schlecht war. Ich finde diese Aussage jedenfalls sehr artistisch. Ein Artist ist jemand, der andere Arten für minderwertig hält. Gerade ein Linker müsste doch wissen: Hätte man die Neandertaler rechtzeitig beschult, hätten sie schon vor 30.000 Jahren Autos, Schiffe und Flugzeuge gebaut.

Nur so lässt sich sein gedanklicher Ansatz der planmäßigen Umvolkung Deutschlands verstehen: Da Deutschland bis 2050 um 7 Mio. schrumpfen werde, sei der Zuzug von 7 Mio. Flüchtlingen „die angemessene Quote“. Es ist ein schöner Charakterzug der Linken, stets allen anderen alles Mögliche und Unmögliche anzumessen. Man nennt das mit einem schönen deutschen Wort Anmaßung. Aufrichtig mitfühlen mit den anderen bedeutet im stalinistischen Sinne also keineswegs zimperlich sein mit den eigenen – ausgenommen natürlich sich selber!

Wie Gutmenschen wirklich ticken, zeigt folgende wahre Begebenheit: In einer kleinen Kirchengemeinde in Österreich gab es eine Unterschriftenaktion gegen den angeblich völlig grundlosen Rassismus von Ungarn gegenüber Zigeunern. Eines der Gemeindemitglieder war jedoch gebürtiger Ungar. Also holte er einige Zigeuner zur Kellerräumung ins Haus und verbreitete in der Nachbarschaft das Gerücht, dass er selbiges an zwei Zigeunerfamilien – insgesamt 21 Kopf hoch – verkaufen werde. Nachdem es in der Nachbarschaft gebrummt hatte wie in einem Bienenstock, hatte er binnen Tagesfrist zwei Kaufangebote über Wert vorliegen – von den in der Kirche eben noch so verständnisvollen Nachbarn, die, sobald es um sie selber ging, auf einmal doch nicht so begeistert waren von der Aussicht, mit Zigeunern in derselben Nachbarschaft wohnen zu sollen.

Man könnte dieses Verhalten metaphorisch umschreiben mit den Worten "Wasser predigen und Wein saufen". Wir werden in Folge sehen, wie gut das auch profil kann.

Da, so Lingens weiter, die reichsten Länder schrumpften und die ärmsten wüchsen, sei der Zuzug von Afrikanern ein „Zugewinn“ für Deutschland und ein „Wettbewerbsvorteil im Konkurrenzkampf gegen andere Volkswirtschaften“. Er ist sich jedoch nicht sicher, „dass das auch Neandertaler begreifen“. Gott sei Dank bin ich, wie erwähnt, nur zu 4% Neandertaler und begreife daher:

Reiche und gebildete Gesellschaften schrumpfen, arme und ungebildete Gesellschaften wachsen – und deshalb ist Schrumpfung ein Problem und die Zuwanderung von Armen ein Zugewinn für die Reichen. Und wenn man Deutsche 1:1 durch Orientalen und Afrikaner ersetzt, dann werden die damit aufhören, das zu tun, was sie immer getan haben, nämlich sich zu vermehren und sonst nicht allzu viel – und damit anfangen, zu tun, was sie noch nie getan haben – nämlich Autos, Schiffe und Flugzeuge zu bauen. Vorausgesetzt, man schickt sie zwischenein ein wenig in die Schule.

Denn es ist schließlich nur die afrikanische Gesellschaft, die die afrikanische Gesellschaft am Erfolg gehindert hat! Es ist ein beliebtes Muster der Linken, die gesellschaftlichen Zustände stets mit den gesellschaftlichen Zuständen erklären zu wollen, so als ob die geheimnisumwitterte Gesellschaft ein – zumeist bösartiges –  Eigenleben hätte und nicht ein Begriff wäre für die Menschen eines Landes und ihre Taten.

Und natürlich ist die Kolonialisierung schuld am Elend Afrikas. All die Eisenbahnen, Krankenhäuser, Gummi- und Kakaopflanzungen (Viele Neger leben bis heute vom Kakao, ohne zu wissen, dass er von Weißen aus Südamerika eingeführt wurde oder sich dafür zu interessieren, was Schokolade ist) – all das zählt nicht, denn in der Kolonialzeit , da wurden die Neger ausgebeutet. Ich möchte das gar nicht bestreiten – aber wer wurde damals denn nicht ausgebeutet? War die Arbeit in einem Kohleflöz oder einem Stahlwerk vor hundert Jahren so viel erbaulicher als die auf einer Kaffeeplantage?

Doch im Gegensatz zur vorher herrschenden Menschenfresserei und bis heute herrschenden Frauenbeschneidung  war die Kolonialzeit so traumatisierend, dass Neger bis heute beim besten Willen einfach nichts zuwege bringen können. Sicherlich so traumatisierend wie Verdun und Stalingrad zusammen.

Oder – verstehe ich das alles doch nicht?

Ist es nicht vielmehr so, dass die Zustände eines Landes aus dem Wesen seines Volkes entspringen? Ist es nicht so, dass Deutsche, egal wohin sie kommen, stets ein Stück Deutschland errichten, selbst unter den widrigsten Umständen, sei es in Osteuropa, Zentralafrika oder Südamerika? Und ist es nicht so, dass Orientalen stets orientalische Umstände und Afrikaner stets afrikanische Zustände mit sich bringen? Ich meine: Wie sollten sie auch anders?

Oder glauben die Linken, dass es der Erdboden ist, aus dem Zivilisation erwächst? Dass man Afrikaner nur nach Peenemünde transportieren muss, und schon erfinden sie die erstaunlichsten Dinge wie Atombomben und Mondraketen und räumen einen Physik- und Chemie-Nobelpreis nach dem anderen ab? Die Realität sieht anders aus.

Tatsache ist: In den Flüchtlingsländern kommen etwa 250.000 Menschen pro Tag dazu – das sind 1,75 Millionen pro Woche, 7,5 Millionen pro Monat oder 90 Millionen pro Jahr. Halten wir also fest:
 
Der Zuwachs in den Flüchtlingsländern entspricht etwa der Bevölkerung von

·         Graz pro Tag
·         Wien pro Woche
·         Österreich pro Monat
·         Deutschland pro Jahr

Deswegen flüchten übrigens auch so viele. Und jetzt kommt der ach so mitfühlende – aber leider des Rechnens unkundige – Herr Lingens und sagt, Deutschland solle bis 2050 – also in den nächsten 35 Jahren – die Einwohnerzahl Österreichs aufnehmen – 1 Mal. Die EU, so Lingens, solle im selben Zeitraum 50 Mio. aufnehmen. Das sei, wie erwähnt, angemessen. Der Schönheitsfehler seiner Anmaßung ist, dass die Einwohnerzahl Österreichs bis dahin 420 Mal nachgewachsen und die Weltbevölkerung um 3,2 Milliarden angewachsen sein wird.

Was genau soll also auf diese Weise gewonnen sein? Das weiß Herr Lingens auch nicht so genau, da selbst die Humanisten von profil einsehen, dass in Europa kein Platz für 3,2 Milliarden Flüchtlinge aus aller Herren Länder ist. Seine, wie er schreibt, „etwas weniger inhumane Lösung“ ist es also, 50 Millionen aufzunehmen und 3,15 Milliarden in die Wüste zurückzuschicken. Das nenne ich nun einmal aufrichtige Betroffenheit! Und bei all diesen wunderbar wenig unmenschlichen Überlegungen sind noch nicht einmal eingerechnet die läppischen 3,2 Milliarden, die bereits heute auf ihren Koffern sitzen würden, wenn sie denn welche hätten.

Ein unbestreitbares Anrecht auf Aufnahme hätten, so phantasiert Lingens weiter, ausgerechnet Syrer. Man solle diese daher am besten mithilfe von „EU-Außenstellen an der Küste Afrikas zu uns durchlassen“. Im Übrigen „helfe die Entwicklungshilfe Afrika vermutlich am meisten, indem sie Waffen für den Kampf gegen den IS finanziert“. Vielleicht sollte dieser begnadete Geostratege einmal einen Blick auf die Landkarte werfen und nachsehen, wo Syrien, wo der IS und wo Afrika sind, rechnen lernen oder überhaupt ansatzweise nachdenken, bevor er sich öffentlich zur Entwicklungshilfe à la Kalaschnikow äußert.

Die Welt funktioniert jedoch ganz einfach. Das, was sich hier gegenwärtig abspielt, habe ich vor 30 Jahren vorhergesagt, und da war ich Teenager. Die ganze Diskussion um das Flüchtlingselend ist ein einziger Eiertanz um zwei böse Wahrheiten, die man dabei nicht aussprechen darf: Nämlich erstens, dass die Flüchtlingsströme seit einem halben Jahrhundert vorhergesagt wurden und dass zweitens die Entwicklungshilfe die nahezu alleinige Ursache dieser Flüchtlingsströme ist. Es ist wie in den griechischen Dramen, in denen die schlimme Prophezeiung den Helden zu Handlungen veranlasst, die die Prophezeiung in Folge erst eintreten lassen.

Was man nicht bedacht hat: Afrikaner vermehren sich anders als heutige Europäer nach dem Naturgesetz, das heißt, statt so viele Kinder zu zeugen, wie voraussichtlich überleben können, machen sie so viele Kinder wie möglich und sehen dann, wie viele nicht umkommen. Ich erspare mir an dieser Stelle eine Bewertung dieser Vorgehensweise vom menschlichen Standpunkt aus. Nur so viel: Die Flüchtlinge flüchten, weil ihre Eltern vielleicht ein bisschen wenig nachgedacht haben, wohin mit ihnen. Tatsache ist: Solange das so bleibt, und es spricht nichts dafür, dass es sich ändert, ist jede Entwicklungshilfe von vorne herein zum Scheitern verurteilt. Damit nicht genug, vermehrt die Entwicklungshilfe Hunger, Seuchen, Elend, Krieg und Flucht ins Unendliche. Und würde die ganze Welt nur mehr existieren, um Afrika zu ernähren, so wäre das Ergebnis doch nur Hunger, Seuchen, Elend und Krieg. Flucht nicht mehr, denn wohin wollte man noch fliehen?

Gibt man Afrikanern zu essen, dann werden aus zweien zwölf plus zwo, aus denen siebzig und zwo plus zwölf plus zwo, dann vierhundertdreißig und zwo plus siebzig und zwo plus zwölf plus zwo, dann zweitausendfünfhundertneunzig und zwo plus vierhundertdreißig und zwo plus siebzig und zwo plus zwölf plus zwo und so weiter. In der Realität verdoppeln Afrikaner ihrer Bevölkerung alle 15 Jahre. Das ist, als wäre Österreich, ausgehend von 30 Millionen im Jahr 2000, bei 60 Millionen im Jahr 2015 angelangt mit einer Prognose für 120 Millionen im Jahr 2030. Das ist schon klar, dass es da ein wenig eng wird, wenn man dann am schmelzenden Gletscher herumsitzt, und dass es die Leutchen anderswo besser fänden.
 
Das Interessante dabei ist, dass die Herbeiführung genau dieser Situation der Vorschlag der Gutmenschen ist. Zunächst hole man möglichst viele Afrikaner und Orientalen „in den Sozialstaat“. Dann erhöhe man die Steuern so, dass die Einheimischen 30 von 40 Arbeitsjahren nur noch „für den Sozialstaat“ arbeiten, damit der die Fortpflanzung der Afrikaner und Orientalen in unseren Ländern auf Kosten unserer Lebenskraft sicherstellen kann. Welch Wunder, wenn neben der täglichen Arbeit am eigenen Untergang für die Familie zu wenig Kraft bleibt! Daher muss der Mangel an eigenem Nachwuchs durch weiteren Zuzug ausglichen werden. So werden unsere Länder von den Einwanderervölkern übernommen und schließlich so arm und elend wie deren Heimatländer. Ich denke nicht, dass es in der Geschichte der Menschheit schon einmal einen perfideren Plan gegeben hat, Zivilisation im großen Maßstab zu vernichten.

Die Geschichte beginnt bekanntlich mit der Schrift, und die ersten schwarzafrikanischen Schriften stammen aus der Zeit der beiden Weltkriege. Als mein Großvater geboren wurde, herrschte in Schwarzafrika also noch Vorgeschichte! Es waren also vor hundert Jahren noch – buchstäblich – prähistorische Menschen! Die Geschichte Afrikas beginnt mit der Ankunft des Weißen, und … sie endet auch wieder mit seinem Gehen. Jede andere Vorstellung wäre naiv.

Doch wie schlimm ist das? Dürfen wir alle erst glücklich und zufrieden leben, wenn jeder Afrikaner das Recht hat, auf der Intensivstation zu sterben, statt von einem Löwen gefressen zu werden? Wenn alle ihre Häuser aus Kubikmetern Kunststoff errichten statt aus Kuhmist? Was ist besser? Ich weiß es nicht. Eines aber weiß ich ganz genau: Dass der jetzige Zustand einfach nur würdelos ist – und zwar für alle Beteiligten.

Ich sage: Es muss nicht überall Europa sein, es kann nicht überall Europa sein, und es wird auch nicht überall Europa sein.

Wenn wir Europäer also etwas für die Welt tun können – unsere und ihre – dann ist es die sofortige und vollständige Einstellung des langsamen Massenmordes, der sich Entwicklungshilfe nennt, und des langsamen Massenselbstmordes, der sich Flüchtlingshilfe nennt. Und die geistige Freiheit, Afrika den afrikanischen Weg gehen zu lassen. Und das ist der zurück in die Steinzeit. Ich habe ein sehr gutes Buch von einem Afrika-Reisenden, der einen afrikanischen Witz mitbrachte: „Was hatten wir, bevor wir das Feuer erfanden? Glühbirnen!“

Viele werden das, was ich hier schreibe, als „rassistisch“ bezeichnen, um den Tatsachen nicht in die Augen sehen zu müssen. Das liegt aber nicht an dem, was ich schreibe, sondern daran, dass sie nie selbstständig über das Thema nachgedacht haben, sondern allzu leicht ihrer politisch korrekten Konditionierung erlegen sind. Ich frage mich, was ist eigentlich wirklich rassistisch: Die anderen leben und auch sterben zu lassen, wie es ihnen gefällt, und dafür offen das gleiche Recht für sich selbst zu beanspruchen – oder der Drang, ständig das Leben aller anderen verschlimmbessern zu müssen, weil man die eigene Lebensweise bei allem Unglück zwar für besser hält, das aber nie im Leben zugeben darf?

Warum uns gekaufte Journalisten wie die von profil, die im Grunde nichts zu sagen haben, den Zuzug trotz aller offenkundigen Tatsachen schmackhaft machen wollen, warum sich die erwähnten 50 Millionen so verblüffend mit den Zahlen amerikanischer Geostrategen decken, die hauptberuflich die kulturelle und ökonomische Vernichtung Europas betreiben – erwähnt seien hier die Herren Brzezinski und Barnett – und wie das mit den Zielen der Bilderberger und anderer Machteliten zusammenpasst, wird Thema eines anderen Schreibens sein.