Freitag, 6. Juni 2014

Die Vollstrecker



Das österreichische Rechtssystem droht einem Österreicher, der für 3 Minuten zum Pinkeln gehalten hat, mit 45 Stunden Freiheitsstrafe. Ohne Prozess, ohne Verteidiger, ohne Richter, ohne Beweise, ohne Gnade, und das unter Verwendung eines mittelalterlich anmutendes Vokabulars: Der Vollstrecker kommt! Wohlgemerkt: Wir reden von einem Parkvergehen.

Ein afrikanischer Wilder, der unsere Kirchen zerstört, geht frei. Dabei ist es nicht nur die österreichische Justiz, sondern die Kirche selbst, die diese Zerstörung nach allen Kräften fördert.

Die österreichische Justiz ist genau wie die katholische Kirche eine kriminelle Organisation. Letzteres sage nicht nur ich, sondern neuerdings niemand geringerer als der Papst selbst. Die Aufgabe der Justiz besteht in der systematischen Diskriminierung der einheimischen Bevölkerung und der Vernichtung des Rechts, mit dem Ziel, die Menschen wie Kühe zu melken. Die Aufgabe der katholischen Kirche ist es , die Menschen klein und dumm zu halten, sie zu bevormunden und wie Schafe zu scheren. Beispiele für beides erübrigen sich. Was die Menschen immer noch nicht verstanden haben: All dies geschieht nicht aus Unfähigkeit, nicht aus Zufall, nicht als Betriebsunfall, nicht in einer gut gemeinten Absicht, die leider fürchterlich schief gelaufen ist. All dies geschieht in voller Absicht.

Der Kronen-Zeitung gegenüber gab sich Kardinal Schönborn betont entsetzt über die Kirchenzerstörung. Dabei mussten ihm die Folgen des Asylunwesens im Vorhinein spätestens seit der Besetzung der Votivkirche völlig klar gewesen sein. Doch schon lange davor hatte ein gewisser Pfarrer Tropper vor genau diesen Folgen gewarnt – und wurde dafür von der Kirche, nicht zuletzt von Herrn Schönborn selbst – massiv gemaßregelt. Man berichtet mittlerweile kleinlaut über die Kirchenzerstörung in Südland, doch gleichzeitig tut man so, als ob die Kirchenzerstörung bei uns damit nichts zu hätte. Das hat sie natürlich sehrwohl.
Die Situation ist die, dass derjenige, der davor warnt, ein Krokodil im Wohnzimmer zu halten, selbst wenn es derzeit noch klein sei, verhöhnt, angespuckt, ausgeschlossen und bedroht wird, als der, der den Frieden mit dem lieben Hauskrokodil gefährdet. Fehlt die Katze oder der Hund, werden alle, die das mit dem länger und dicker gewordenen Krokodil in Verbindung bringen, als crocophobe, geistesgestörte Verschwörungstheoretiker beschimpft und abgetan. Fehlt dann jedoch das erste Kind, fragt man sich lauthals, wie es nur so weit habe kommen können. Man trägt Betroffenheit zur Schau und fragt sich, wie man dem armen Krokodil helfen könne, sich im Wohnzimmer wohl zu fühlen. Am ehesten vermutlich mit Geld. Mit viel Geld.

Ich schrieb damals – natürlich ohne jede Reaktion:

Kardinal Schönborn steht entsetzt in einer zerstörten Kirche. Es sehe aus wie in Syrien. Nun, Herr Schönborn, wie haben Sie denn gedacht, dass es aussehen würde? Hat Sie Pfarrer Tropper nicht gewarnt, dass unsere lieben Gäste seit 1400 Jahren wenig tun außer Kirchen zu zerstören? Ach, ich vergaß, Sie empfingen diese mit offenen Armen und wandten jenem den Rücken zu. So sparen Sie sich denn Ihr Entsetzen für unsere Zukunft: Auch Syrien war einst ein christliches Land.

Nun, was hat das mit dem inkriminierten Parkvergehen zu tun? Einfach alles. Mich interessieren seit langem nicht mehr die Worte, die leeren Versprechungen, das hohle Gerede aus dem Mund hohler Köpfe. Mich interessiert nur mehr das Ergebnis.

Und wenn ich sehe, dass gesetzestreue Österreicher – ich habe es selbst oft genug erlebt, und die Zeitungen sind voll von Beispielen – wegen geringster Verwaltungsübertretungen, selbst solcher, die unwissend und in bester Absicht begangen werden, brutal mit dem Gewaltmonopol der Staatsmacht – die Salzburger Nachrichten nennen es das Recht des Staates, mit aller Wucht und körperlichem Zwang gegen seine Bürger vorzugehen konfrontiert werden, und wie hingegen echte kriminelle Elemente, die Österreicher als Personen oder Österreich als Gemeinwesen angreifen, freikommen: Dann ist mir klar, was der Gedanke dahinter ist.

Nämlich genau der. Und nicht das Gegenteil davon.

Nachsatz:

Der Freund, Bereicherer und Kirchenschänder war wegen ähnlicher Umtriebe schon aus der Schweiz hinausgeworfen worden. Während der Kirchenzerstörung habe er laut "Allahu akbar!" gerufen, "Allah ist größer!". Jetzt läuft er wieder frei herum, und niemand weiß, was ihm der Allah in seinem Kopf als nächstes befiehlt. Das wunschgemäße Ergebnis dieser gerichtlichen Toleranz ist natürlich, dass die Österreicher auf alles, was "ausländisch" und "muslimisch" ist, einen zunehmenden Hass entwickeln. So wird im Endeffekt all denjenigen am meisten geschadet, denen gegenüber wir wirklich tolerant sein sollten, nämlich all denjenen, die einfach nur hier leben wollen.

So soll das Volk offenbar in einen Bürgerkrieg verstrickt werden, der dann mit einem Staatsoberhaupt von Obamas Gnaden beendet wird, ganz wie das in der Ukraine und an vielen anderen Orten der Welt schon geglückt ist. Und die Ukraine ist das Nachbarland unseres Nachbarlandes.

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