Samstag, 21. Juni 2014

Die Verschwörung eines Kanzlers gegen sein Volk





















2000 

Der Maastricher Vertrag verbietet ausdrücklich, dass EU-Staaten für die Schulden eines anderen EU-Staates haften. Durch die Euro-Stabilitätskriterien und den Europäischen Stabilitätspakt wird sichergestellt, dass die Verschuldung der EU-Staaten auf 3% begrenzt wird. Eine Überschuldung kann so von vornherein ausgeschlossen werden.

2008 

Bankenkrise.

2010

Die Griechenlandhilfe wird durchgesetzt - als einmalige Ausnahme von obiger Regel. Doch die einmalige Ausnahme wiederholt sich unter dem Titel Finanzstabilitätsfazilität. Das muss einem erst einmal einfallen. Wie dem auch sei: Unter Stabilität versteht man offenbar eine wackelige Angelegenheit.

2012 

Im Frühling nimmt Kanzler Faymann am Treffen der Bilderberger bei Washington teil, wo er hinter geschlossenen Türen geostrategische Themen mit den Finanzoligarchen der Welt erörtert. Neben Faymann nimmt der ehemalige Unterrichtsminister Rudolf Scholten, nun in flexibler Rolle Chef der Österreichischen Kontrollbank AG, sowie der allseits beliebte Standard-Herausgeber Oskar Bronner teil.

Weiters nehmen teil Vertreter von Königshäusern, die Konzernbosse von Monsanto über Shell bis Dow Chemical, sowie - pikantes Detail am Rande - der Cyber Commander der National Security Agency. Faymann sagt dazu, er habe schließlich als Privatperson teilgenommen.

Im Sommerloch darauf unterzeichnet er denn auch ohne großes mediales Aufsehen den EU-Stabilitätsmechanismus, der das Gegenteil der Stabilitätskriterien und des Stabilitätspaktes auf unbeschränkte Zeit sicherstellt. Während die Österreicher baden gehen, tritt Faymann damit die Finanzhoheit Österreichs an einen nicht gewählten Gouverneursrat ab und beendet mit einem Federstrich die Demokratie in Österreich, ohne dass sich groß jemand daran stößt.

Die Finanzminister werden zum Gouverneursrat, und der Finanzminister von Griechenland redet fürderhin bei den Finanzen Österreichs ein Wörtchen mit. Ich jedoch kann mich nicht entsinnen, den griechischen Finanzminister darum gebeten zu haben. Doch das Tagesgeschäft erledigt ohnehin das Direktorium, und das setzt sich rein zufällig aus jenen Bankmanagern und Konzernbossen zusammen, die er noch kürzlich zuvor privat getroffen hatte. Dafür werden sie nun von AMts wegen mit absoluten Machtbefugnissen und juristischer Immunität ausgestattet; ihre Häuser darf keine Polizei betreten, ihre Gelder keine Behörde einsehen, sie haben Schweigerecht und -pflicht. Der Vertrag schließt den Rechtsweg sowie die Möglichkeit eines Austritt aus. Was sie verlangen, hat von den Staaten bezahlt zu werden - binnen 7 Tagen und bis zum Jüngsten Tag.

Der Staatsrechtler Dr. Schachtschneider vergleicht den ESM mit den Ermächtigungsgesetzen der Nazis, doch Präsident Fischer, der Hüter unserer Demokratie, segnet ihn ab.

Der ESM wurde von Österreich zunächst mit EUR 19 Mrd. bedient; mittlerweile ist der Betrag zur Überraschung aller auf 64 Mrd. gestiegen. Wie es sich mit Sicherheiten erfahrungsgemäß verhält, sind diese 64 Milliarden, erwirtschaftet beziehungsweise noch zu erwirtschaften von den etwa 320.000 produktiven Österreichern, bereits so gut wie verloren - verschwunden auf Nimmerwiedersehen in den dunklen Kanälen der Hochfinanz.

Der Gesamtrahmen des ESM war ursprünglich mit 500.000.000.000 (500 Milliarden) Euro festgesetzt, wurde jedoch noch vor der Ratifizierung großzügig auf 2.000.000.000.000 (zwei Billionen) Euro erweitert.

2013 

Der - wie im öffentlich-rechtlichen Rundfunk bekanntgegeben - im Sold der Raiffeisenbank stehende Finanzminister Pröll hatte in einer NN-Aktion die Rettung der Hypo Alpe Adria durchgezogen - mit dem bekannten Erfolg, dass der Raiffeisenbank ein lästiger Konkurrent am Balkan vom Hals geschafft wurde, wofür die Kosten dann dem Volk aufgebürdet wurden.

Danach plötzlich sterbenskrank, taucht Pröll rund und gesund auf einem eigens für ihn geschaffenen Versorgungsposten der Raiffeisenbank wieder auf.

Faymann verspricht, keine Massensteuern zu erhöhen, um wiedergewählt zu werden.

2014 

Die EU-Finanzminister beschließen, statt weiterhin den beschwerlichen Umweg auf sich zu nehmen, zuerst einen Staat ruinieren zu müssen, um ihn anschließend medienwirksam zu retten, über den sogenannten Euro-Rettungsschirm die Banken lieber gleich direkt zu retten. Für das Volk bleibt leider nicht einmal ein Regenschirm.

Mit anderen Worten: Die Herren Bankdirektoren können nun nicht nur direkt in die Taschen der Bürger greifen, sondern die Österreicher und Deutschen verschulden bis in die 7. Generation, und das Geld jenen Banken zukommen lassen, die Ihnen am meisten dafür bieten – aber natürlich nur unter strengsten Auflagen und in den seltensten Ausnahmefällen! Mit Ausnahmen sind vermutlich solche wie die Griechenlandhilfe gemeint.

Die Bürger werden dazu nicht nur nicht gefragt, es gibt nicht einmal eine theoretische Einspruchsmöglichkeit dagegen, und für den Fall, dass etwas daran unrechtmäßig wäre, was natürlich auszuschließen ist, sind die Banker gerichtlich immun, und was sie einmal haben, kann ihnen keine Armee der Welt mehr wegnehmen.

Faymann, kaum erneut im Amt, erhöht Massensteuern, wo er nur kann; unter vielen anderen die Versicherungssteuer für PKW. Österreich tendiert unter seiner Regierung gegen eine Zwangsenteignung von 80% - der offenkundige Plan für den Normalbürger lautet: Du sollst 50 Jahre arbeiten, davon 40 für Vater Staat, aber die Frucht von 10 Jahren Deines Lebens darfst Du so ausgeben, wie Du es für richtig hätst. Wozu führen wir schließlich Hammer und Sichel im Staatswappen?

Da das alles noch lange nicht reicht, geht der öffentlich-rechtliche Rundfunk der Frage nach, ohne freilich die an Dagobert Duck gemahnende Summe zu nennen, woher denn nun die 2 Billionen kommen sollen. Von den Reichen? Gute Idee, ich würde sagen, wenden wir uns direkt an die Herren vom Gouverneursrat.

Wir können Herrn Faymann schließlich nicht hängen lassen.

Herr Faymann,

als Teilnehmer der Bilderberger-Konferenzen, waren Sie dahingehend informiert, dass Ihre Unterschrift nicht nur die Demokratie in Österreich beenden würde, sondern unser Land in die astreinste Kleptokratie verwandeln würden, die die Geschichte der Menschheit je gesehen hat?

War das Ihre Absicht, oder ist Ihnen das nur mal eben so passiert?

MfG,

Ihr Crimethinker

Liebe Leute,

nehmt es zur Kenntis: Diese Regierung ist nicht dazu da, irgendetwas zu tun, was für uns gut ist, sondern ihre einzige Aufgabebesteht darin, uns zu versklaven, ohne dass wir etwas dagegen tun.Das schaffen sie mittels langfristig angelegter Salamitaktik, dem ausgeprägten Kurzzeitgedächtnis der Bürger und Ihren gegenteiligen Reden, dass alles gut wird, wenn Ihr nur brav mitmacht.

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