Mittwoch, 29. April 2015

„Würden SIE diese Flüchtlinge aufnehmen?“


„Würden Sie diese Flüchtlinge aufnehmen?“ titelt das linkspopulistische Magazin profil. Schon im Untertitel geht man auf die "Suche nach den Schuldigen". 

Mein erster Gedanke dazu: Klar, schuld muss immer ein anderer sein. Wenn ich mich in einen Waschzuber setze und aufs offene Meer steuere, dann wird mein letzter Gedanke sein: "Wer zum Teufel ist jetzt daran schuld?"

Im Editorial mit dem Titel „SOS Unmensch“ kritisiert Chefradakteur Sven Gächter denn auch „die Hilflosigkeit, die Ohnmacht, den Kleinmut, die Überforderung, den Zynismus und die Niedertracht der europäischen Flüchtlingspolitik“ und fordert dauerhaftes Mitgefühl statt leerer Worte. "Mitgefühl" ist dabei als Synonym für "anderer Leute Geld" zu verstehen.
 
Zum Thema der leeren Worte sei daher gleich am Anfang die Gegenfrage gestattet: Würden Sie denn diese Flüchtlinge aufnehmen, Herr Gächter? Oder besser: Wie viele Flüchtlinge haben Sie denn schon aufgenommen?

Oder ist Ihr Gästezimmer noch frei, weil es Ihnen letzten Endes doch nicht genug Tote sind, weil es auch Ihnen am Mitgefühl gebricht, Sie ebenso feige sind wie die Politiker – und Sie nicht zuletzt zu jenen gehören, die es sich recht gemütlich damit eingerichtet haben, sich ihre Menschlichkeit hauptberuflich von anderen bezahlen lassen – am liebsten von den von Ihnen so oft gescholtenen, Bier saufenden und Naziparolen grölenden österreichischen und deutschen Steuerzahlern? In der Volksschule sagten wir "Wer's sagt, ist's selber" – da hatten wir Ihresgleichen schon durchschaut.

Ganz in diesem Sinne bezeichnet Peter Lingens in seiner Kolumne mit dem Titel „Krokodilsbetroffenheit“ alle Deutschen, denen der Absturz des Germanwings-Fluges näher gegangen sei als der Untergang der Bootsflüchtlinge, als „emotionale Neandertaler (sic!) mit verdrängten Neigungen zum Rassismus.“ Er nehme sich da immerhin keineswegs aus. Oder doch?

Bekanntlich waren die Neandertaler nur zu etwa 4% Vorfahren der Europäer. Nicht jedoch der Afrikaner – es drängt sich angesichts der Lage die Frage auf, ob die Beimischung so schlecht war. Ich finde diese Aussage jedenfalls sehr artistisch. Ein Artist ist jemand, der andere Arten für minderwertig hält. Gerade ein Linker müsste doch wissen: Hätte man die Neandertaler rechtzeitig beschult, hätten sie schon vor 30.000 Jahren Autos, Schiffe und Flugzeuge gebaut.

Nur so lässt sich sein gedanklicher Ansatz der planmäßigen Umvolkung Deutschlands verstehen: Da Deutschland bis 2050 um 7 Mio. schrumpfen werde, sei der Zuzug von 7 Mio. Flüchtlingen „die angemessene Quote“. Es ist ein schöner Charakterzug der Linken, stets allen anderen alles Mögliche und Unmögliche anzumessen. Man nennt das mit einem schönen deutschen Wort Anmaßung. Aufrichtig mitfühlen mit den anderen bedeutet im stalinistischen Sinne also keineswegs zimperlich sein mit den eigenen – ausgenommen natürlich sich selber!

Wie Gutmenschen wirklich ticken, zeigt folgende wahre Begebenheit: In einer kleinen Kirchengemeinde in Österreich gab es eine Unterschriftenaktion gegen den angeblich völlig grundlosen Rassismus von Ungarn gegenüber Zigeunern. Eines der Gemeindemitglieder war jedoch gebürtiger Ungar. Also holte er einige Zigeuner zur Kellerräumung ins Haus und verbreitete in der Nachbarschaft das Gerücht, dass er selbiges an zwei Zigeunerfamilien – insgesamt 21 Kopf hoch – verkaufen werde. Nachdem es in der Nachbarschaft gebrummt hatte wie in einem Bienenstock, hatte er binnen Tagesfrist zwei Kaufangebote über Wert vorliegen – von den in der Kirche eben noch so verständnisvollen Nachbarn, die, sobald es um sie selber ging, auf einmal doch nicht so begeistert waren von der Aussicht, mit Zigeunern in derselben Nachbarschaft wohnen zu sollen.

Man könnte dieses Verhalten metaphorisch umschreiben mit den Worten "Wasser predigen und Wein saufen". Wir werden in Folge sehen, wie gut das auch profil kann.

Da, so Lingens weiter, die reichsten Länder schrumpften und die ärmsten wüchsen, sei der Zuzug von Afrikanern ein „Zugewinn“ für Deutschland und ein „Wettbewerbsvorteil im Konkurrenzkampf gegen andere Volkswirtschaften“. Er ist sich jedoch nicht sicher, „dass das auch Neandertaler begreifen“. Gott sei Dank bin ich, wie erwähnt, nur zu 4% Neandertaler und begreife daher:

Reiche und gebildete Gesellschaften schrumpfen, arme und ungebildete Gesellschaften wachsen – und deshalb ist Schrumpfung ein Problem und die Zuwanderung von Armen ein Zugewinn für die Reichen. Und wenn man Deutsche 1:1 durch Orientalen und Afrikaner ersetzt, dann werden die damit aufhören, das zu tun, was sie immer getan haben, nämlich sich zu vermehren und sonst nicht allzu viel – und damit anfangen, zu tun, was sie noch nie getan haben – nämlich Autos, Schiffe und Flugzeuge zu bauen. Vorausgesetzt, man schickt sie zwischenein ein wenig in die Schule.

Denn es ist schließlich nur die afrikanische Gesellschaft, die die afrikanische Gesellschaft am Erfolg gehindert hat! Es ist ein beliebtes Muster der Linken, die gesellschaftlichen Zustände stets mit den gesellschaftlichen Zuständen erklären zu wollen, so als ob die geheimnisumwitterte Gesellschaft ein – zumeist bösartiges –  Eigenleben hätte und nicht ein Begriff wäre für die Menschen eines Landes und ihre Taten.

Und natürlich ist die Kolonialisierung schuld am Elend Afrikas. All die Eisenbahnen, Krankenhäuser, Gummi- und Kakaopflanzungen (Viele Neger leben bis heute vom Kakao, ohne zu wissen, dass er von Weißen aus Südamerika eingeführt wurde oder sich dafür zu interessieren, was Schokolade ist) – all das zählt nicht, denn in der Kolonialzeit , da wurden die Neger ausgebeutet. Ich möchte das gar nicht bestreiten – aber wer wurde damals denn nicht ausgebeutet? War die Arbeit in einem Kohleflöz oder einem Stahlwerk vor hundert Jahren so viel erbaulicher als die auf einer Kaffeeplantage?

Doch im Gegensatz zur vorher herrschenden Menschenfresserei und bis heute herrschenden Frauenbeschneidung  war die Kolonialzeit so traumatisierend, dass Neger bis heute beim besten Willen einfach nichts zuwege bringen können. Sicherlich so traumatisierend wie Verdun und Stalingrad zusammen.

Oder – verstehe ich das alles doch nicht?

Ist es nicht vielmehr so, dass die Zustände eines Landes aus dem Wesen seines Volkes entspringen? Ist es nicht so, dass Deutsche, egal wohin sie kommen, stets ein Stück Deutschland errichten, selbst unter den widrigsten Umständen, sei es in Osteuropa, Zentralafrika oder Südamerika? Und ist es nicht so, dass Orientalen stets orientalische Umstände und Afrikaner stets afrikanische Zustände mit sich bringen? Ich meine: Wie sollten sie auch anders?

Oder glauben die Linken, dass es der Erdboden ist, aus dem Zivilisation erwächst? Dass man Afrikaner nur nach Peenemünde transportieren muss, und schon erfinden sie die erstaunlichsten Dinge wie Atombomben und Mondraketen und räumen einen Physik- und Chemie-Nobelpreis nach dem anderen ab? Die Realität sieht anders aus.

Tatsache ist: In den Flüchtlingsländern kommen etwa 250.000 Menschen pro Tag dazu – das sind 1,75 Millionen pro Woche, 7,5 Millionen pro Monat oder 90 Millionen pro Jahr. Halten wir also fest:
 
Der Zuwachs in den Flüchtlingsländern entspricht etwa der Bevölkerung von

·         Graz pro Tag
·         Wien pro Woche
·         Österreich pro Monat
·         Deutschland pro Jahr

Deswegen flüchten übrigens auch so viele. Und jetzt kommt der ach so mitfühlende – aber leider des Rechnens unkundige – Herr Lingens und sagt, Deutschland solle bis 2050 – also in den nächsten 35 Jahren – die Einwohnerzahl Österreichs aufnehmen – 1 Mal. Die EU, so Lingens, solle im selben Zeitraum 50 Mio. aufnehmen. Das sei, wie erwähnt, angemessen. Der Schönheitsfehler seiner Anmaßung ist, dass die Einwohnerzahl Österreichs bis dahin 420 Mal nachgewachsen und die Weltbevölkerung um 3,2 Milliarden angewachsen sein wird.

Was genau soll also auf diese Weise gewonnen sein? Das weiß Herr Lingens auch nicht so genau, da selbst die Humanisten von profil einsehen, dass in Europa kein Platz für 3,2 Milliarden Flüchtlinge aus aller Herren Länder ist. Seine, wie er schreibt, „etwas weniger inhumane Lösung“ ist es also, 50 Millionen aufzunehmen und 3,15 Milliarden in die Wüste zurückzuschicken. Das nenne ich nun einmal aufrichtige Betroffenheit! Und bei all diesen wunderbar wenig unmenschlichen Überlegungen sind noch nicht einmal eingerechnet die läppischen 3,2 Milliarden, die bereits heute auf ihren Koffern sitzen würden, wenn sie denn welche hätten.

Ein unbestreitbares Anrecht auf Aufnahme hätten, so phantasiert Lingens weiter, ausgerechnet Syrer. Man solle diese daher am besten mithilfe von „EU-Außenstellen an der Küste Afrikas zu uns durchlassen“. Im Übrigen „helfe die Entwicklungshilfe Afrika vermutlich am meisten, indem sie Waffen für den Kampf gegen den IS finanziert“. Vielleicht sollte dieser begnadete Geostratege einmal einen Blick auf die Landkarte werfen und nachsehen, wo Syrien, wo der IS und wo Afrika sind, rechnen lernen oder überhaupt ansatzweise nachdenken, bevor er sich öffentlich zur Entwicklungshilfe per Kalaschnikow äußert.

Die Welt funktioniert jedoch ganz einfach. Das, was sich hier gegenwärtig abspielt, habe ich vor 30 Jahren vorhergesagt, und da war ich Teenager. Die ganze Diskussion um das Flüchtlingselend ist ein einziger Eiertanz um zwei böse Wahrheiten, die man dabei nicht aussprechen darf: Nämlich erstens, dass die Flüchtlingsströme seit einem halben Jahrhundert vorhergesagt wurden und dass zweitens die Entwicklungshilfe die nahezu alleinige Ursache dieser Flüchtlingsströme ist. Es ist wie in den griechischen Dramen, in denen die schlimme Prophezeiung den Helden zu Handlungen veranlasst, die die Prophezeiung in Folge erst eintreten lassen.

Was man nicht bedacht hat: Afrikaner vermehren sich anders als heutige Europäer nach dem Naturgesetz, das heißt, statt so viele Kinder zu zeugen, wie voraussichtlich überleben können, machen sie so viele Kinder wie möglich und sehen dann, wie viele nicht umkommen. Ich erspare mir an dieser Stelle eine Bewertung dieser Vorgehensweise vom menschlichen Standpunkt aus. Nur so viel: Die Flüchtlinge flüchten, weil ihre Eltern vielleicht ein bisschen wenig nachgedacht haben, wohin. Tatsache ist: Solange das so bleibt, und es spricht nichts dafür, dass es sich ändert, ist jede Entwicklungshilfe von vorne herein zum Scheitern verurteilt. Damit nicht genug, vermehrt die Entwicklungshilfe Hunger, Seuchen, Elend, Krieg und Flucht ins Unendliche. Und würde die ganze Welt nur mehr existieren, um Afrika zu ernähren, so wäre das Ergebnis doch nur Hunger, Seuchen, Elend und Krieg. Flucht nicht mehr, denn wohin wollte man noch fliehen?

Gibt man Afrikanern zu essen, dann werden aus zweien zwölf plus zwo, aus denen siebzig und zwo plus zwölf plus zwo, dann vierhundertdreißig und zwo plus siebzig und zwo plus zwölf plus zwo, dann zweitausendfünfhundertneunzig und zwo plus vierhundertdreißig und zwo plus siebzig und zwo plus zwölf plus zwo und so weiter. In der Realität verdoppeln Afrikaner ihrer Bevölkerung alle 15 Jahre. Das ist, als wäre Österreich, ausgehend von 30 Millionen im Jahr 2000, bei 60 Millionen im Jahr 2015 angelangt mit einer Prognose für 120 Millionen im Jahr 2030. Das ist schon klar, dass es da ein wenig eng wird, wenn man dann am schmelzenden Gletscher herumsitzt, und dass es die Leutchen anderswo besser fänden.
 
Das Interessante dabei ist, dass die Herbeiführung genau dieser Situation der Vorschlag der Gutmenschen ist. Zunächst hole man möglichst viele Afrikaner und Orientalen „in den Sozialstaat“. Dann erhöhe man die Steuern so, dass die Einheimischen 30 von 40 Arbeitsjahren nur noch „für den Sozialstaat“ arbeiten, damit der die Fortpflanzung der Afrikaner und Orientalen in unseren Ländern auf Kosten unserer Lebenskraft sicherstellen kann. Welch Wunder, wenn neben der täglichen Arbeit am eigenen Untergang für die Familie zu wenig Kraft bleibt! Daher muss der Mangel an eigenem Nachwuchs durch weiteren Zuzug ausglichen werden. So werden unsere Länder von den Einwanderervölkern übernommen und schließlich so arm und elend wie deren Heimatländer. Ich denke nicht, dass es in der Geschichte der Menschheit schon einmal einen perfideren Plan gegeben hat, Zivilisation im großen Maßstab zu vernichten.

Die Geschichte beginnt bekanntlich mit der Schrift, und die ersten schwarzafrikanischen Schriften stammen aus der Zeit der beiden Weltkriege. Als mein Großvater geboren wurde, herrschte in Schwarzafrika also noch Vorgeschichte! Es waren also vor hundert Jahren noch – buchstäblich – prähistorische Menschen! Die Geschichte Afrikas beginnt mit der Ankunft des Weißen, und … sie endet auch wieder mit seinem Gehen. Jede andere Vorstellung wäre naiv.

Doch wie schlimm ist das? Dürfen wir alle erst glücklich und zufrieden leben, wenn jeder Afrikaner das Recht hat, auf der Intensivstation zu sterben, statt von einem Löwen gefressen zu werden? Wenn alle ihre Häuser aus Kubikmetern Kunststoff errichten statt aus Kuhmist? Was ist besser? Ich weiß es nicht. Eines aber weiß ich ganz genau: Dass der jetzige Zustand einfach nur würdelos ist – und zwar für alle Beteiligten.

Ich sage: Es muss nicht überall Europa sein, es kann nicht überall Europa sein, und es wird auch nicht überall Europa sein.

Wenn wir Europäer also etwas für die Welt tun können – unsere und ihre – dann ist es die sofortige und vollständige Einstellung des langsamen Massenmordes, der sich Entwicklungshilfe nennt, und des langsamen Massenselbstmordes, der sich Flüchtlingshilfe nennt. Und die geistige Freiheit, Afrika den afrikanischen Weg gehen zu lassen. Und das ist der zurück in die Steinzeit. Ich habe ein sehr gutes Buch von einem Afrika-Reisenden, der einen afrikanischen Witz mitbrachte: „Was hatten wir, bevor wir das Feuer erfanden? Glühbirnen!“

Viele werden das, was ich hier schreibe, als „rassistisch“ bezeichnen, um den Tatsachen nicht in die Augen sehen zu müssen. Das liegt aber nicht an dem, was ich schreibe, sondern daran, dass sie nie selbstständig über das Thema nachgedacht haben, sondern allzu leicht ihrer politisch korrekten Konditionierung erlegen sind. Ich frage mich, was ist eigentlich wirklich rassistisch: Die anderen leben und auch sterben zu lassen, wie es ihnen gefällt, und dafür offen das gleiche Recht für sich selbst zu beanspruchen – oder der Drang, ständig das Leben aller anderen verschlimmbessern zu müssen, weil man die eigene Lebensweise bei allem Unglück zwar für besser hält, das aber nie im Leben zugeben darf?

Warum uns gekaufte Journalisten wie die von profil, die im Grunde nichts zu sagen haben, den Zuzug trotz aller offenkundigen Tatsachen schmackhaft machen wollen, warum sich die erwähnten 50 Millionen so verblüffend mit den Zahlen amerikanischer Geostrategen decken, die hauptberuflich die kulturelle Vernichtung Europas betreiben – erwähnt seien hier die Herren Brzezinski und Barnett – und wie das mit den Zielen der Bilderberger und anderer Machteliten zusammenpasst, wird Thema eines anderen Schreibens sein.

 

 

 

Dienstag, 17. März 2015

Von Baumarktberatern und Exekutivbeamten

Die Polizei nutzt eine Tankstelle an einer Ortsumfahrung, um eine sinnlose Geschwindigkeitsbeschränkung zu exekutieren. Dazu folgendes:

Einspruch gegen die Sache: Unrechtmäßiges Beweismittel

Die Geschwindigkeitsmessung wurde im Zuge einer Besitzstörung vorgenommen.

Das betreffende Tankstellengelände ist Privatgrund der Firma Avanti und gemäß dieser allein zum Zwecke des Tankens durch Kunden bestimmt. Die Firma Avanti hat sich laut eigener Auskunft bereits über die regelmäßige Besitzstörung durch die Polizei Linz beschwert. Das Beweismittel ist somit auf illegalem Wege zustande gekommen und daher nicht rechtsfähig.
 
Das Verfahren wird hiermit eingestellt.
 
Die Rechtstreue der Polizei ist ein allgemeines Rechtsgut und dem Souverän gegenüber zu vertreten; es wird hiermit eine Rüge erteilt und Besserung eingefordert. Sofern die Behörde die Missachtung des Gesetzes nicht vor Gericht zu vertreten wünscht, ist eine anderweitige Kommunikation in dieser Sache nicht erforderlich.

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Persönliche Anmerkung: Eine Provokation des Bürgers

Die gegenständliche Vorgehensweise wirft leider einmal mehr ein bezeichnendes Licht auf die Arbeitsweise der Behörden, deren alleiniges Interesse ganz offenbar der Bürger in seiner Eigenschaft als leichte Beute ist.

Einrichtung von Bürgerfallen

Man verhängt auf einer Strecke, auf der man einen Jumbo-Jet sicher landen könnte, eine 70-er Beschränkung. Diesbezügliche Sinnfragen der Bürger werden ignoriert. Weiters reinigt man den Tunnel im Anschluss an diese Strecke fünf Mal im Monat. Auch hier werden Sinnfragen der Bürger ignoriert. Wenn die Betroffenen all dieser Sinnlosigkeit und Verantwortungslosigkeit so richtig erzürnt sind, hängt man am Anfang der Strecke ein Schild auf : Tunnel voraus ab 21.00 h gesperrt. Um 20:59 h misst man dann die Geschwindigkeit von Bürgern, die noch gerne nach Hause wollen.

Und das ganz nebenbei, wie erläutert, unter Missachtung der Gesetze.

Gleichzeitig kann man dort ohne Licht, mit zwei ausgebrannten Lichtern, mit Breitstrahlern und Nebelschlussleuchte im Ortsgebiet vorbeifahren, ohne Blinken die Spur wechseln und dabei ausgiebig mit dem Handy telefonieren – das alles stört das traute Polizistenpärchen im Auto nicht.
 
Denn die Polizei ist nur für die Abzocke autochthoner Österreicher da – Regelung oder Sicherheit des Verkehrs ist ihre Sache eindeutig nicht.

Als der oben erwähnte Tunnel im letzten Sommer für volle zwei Monate gesperrt war, nutzten viele Autofahrer eine Serviceabfahrt der Autobahn, um dem stundenlangen Hitzestau zu entgehen. Dort stand die Polizei im Schatten und verursachte einen weiteren Stau durch Verteilung von Strafzetteln – statt den Verkehr genau über diese Abfahrt geregelt umzuleiten.

Zuletzt fuhr mir ein LKW ins Auto – genau gegenüber der Polizeistation. Der ausländische Fahrer bot mir zwanzig Euro und kündigte im Übrigen Fahrerflucht an. Also machte ich zwei Fotos von ihm und dem Fahrzeug und ging hinüber zur Polizeistation. Dort beschied man mir, ich solle dem Fahrer ausrichten, er solle sich ausweisen. Das tat er aber nicht.

Dafür sah ich, dass die zwei Beamten ins Auto einstiegen und im Begriff waren, loszufahren  – vermutlich zum Kauf der Mittagsjause. Ich hielt also das Polizeiauto mitten auf der Kreuzung an und drohte den Beamten mit gröberen Rechtsfolgen für den Fall ihrer fortgesetzten Untätigkeit. Das half.

Ein solches Vorgehen ist aber sicher nicht jedermanns Sache – die Schwachen bleiben mit zwanzig Euro in der Tasche und 700 Euro Schaden zurück – dank unserer Polizei!

So weit sind wir mittlerweile, dass man der Polizei mit der Justiz drohen muss, damit sie einen Ausländer an einer Straftat hindert. Das ist in etwa so wie mit den Beratern im Baumarkt, die davonlaufen, sobald sie in der Ferne einen Kunden erblicken.

Die nationale Spitze all dessen stellt die fortgesetzte Diskussion dar, man könne ausländische Autobahnraser aus Ost und West nicht strafen – und zwar aus formaljuristischen Gründen. Wie viele Autobahngrenzübergange hat Österreich? Zehn? Und da schafft man es im Internetzeitalter nicht, die Messwerte von ein paar Radarfallen in Echtzeit zu übertragen und die Raser vor der Grenze abzufangen!?

Doch halt: Es könnten ja Kriminelle drin sitzen, und mit denen will man schließlich nichts zu tun haben! Deren Geschäftsfeld überlässt man lieber dem Steuerzahler, und macht letzterem dafür auf jede erdenkliche Weise das Leben schwer, insbesondere dann, wenn er sich gegen erstere zur Wehr setzt.

Ich sage nur: Gebt mir doch Eure Arbeit, und ich zeige Euch, wie man sie macht.

Ich hatte bereits vor zwei Jahren dem Polizeichef von Linz, Herrn Brigadier Pogutter, persönlich mitgeteilt, dass es nicht weiter angehe, dass sich die Polizei auf Tätigkeiten beschränke, mit denen man ebenso gut pensionierte Nachtwächter betrauen könne; eine Besserung konnte seither jedoch nicht festgestellt werden.

Im Gegenteil: Die Polizei ist aufgrund der Unfähigkeit und Untätigkeit ihrer Führung mittlerweile – leider – als Sicherheitsrisiko sowohl im Straßenverkehr als auch – es klang bereits an – im täglichen Überleben einzustufen. Dieser Einschätzung stimmen – im Privaten – übrigens auch viele Polizisten bei.

Montag, 16. März 2015

Meldedaten falsch? Einfach umziehen!

Mittlerweile ist es Mitte März.

Wie man sich vielleicht erinnert, versuche ich seit etwa drei Wochen erfolglos, vom Magistrat Linz eine sogenannte Privathaushaltsbestätigung zu erhalten. Zuletzt war die Ausstellung dieses Formulars am Umstand gescheitert, dass sich „im System“ kein Eintrag fand, aus dem hervorging, dass sich die Tür meines Hauses im Erdgeschoß befindet. Damit ist ja schließlich auch nicht zu rechnen.

Ich möge mich doch bitte zum Magistrat ans andere Ende der Stadt begeben, um dem Übelstand abzuhelfen.
 
Nachdem ich eine bittersüße Mail an das Magistrat gesandt hatte mit dem höflichen Ansuchen, meine Meldedaten dergestalt einzutragen, dass „das System“ einen Zettel mit meiner Adresse ausdrucken könne, und zwar bevorzugt vor Vollendung des zehnten Jahres meiner Wohnhaft an selbiger, und dass eine persönliche Vorsprache in dieser Sache prinzipiell nicht möglich sei, erhielt ich tatsächlich schon letzten Freitag die Nachricht, dass die Ummeldung nun erfolgt sei – aber selbstverständlich nur ausnahmsweise!

Frohgemut spazierte ich neuerlich mit dem Formular der Landesregierung zum Bürgerservice zwei Häuser weiter. Aus Krankheitsgründen, stand an der Tür zu lesen, sei das Bürgerservice seit Mitte November und bis auf weiteres unter anderem Freitags geschlossen.

Nun, heute fand ich mich erneut beim Bürgerservice ein. Sage ich zu der Dame: „Ich entnehme der Beschilderung, dass der Krankenstand beendet ist. Ersuche beste Glückwünsche zur Genesung auszurichten.“ Sagt sie: „Die Öffnungszeiten bleiben trotzdem die gleichen.“

Doch dann druckte sie mir anstandslos ein Formular aus - ich konnte es kaum fassen. Dann folgte die Worte: „So, bitte, Herr Rudolf Rentier, Polstraße 20, Erdgeschoß.“ Sage ich: „29.“ Sie schaut mich fragend an. Sage ich: „Ich wohne in Polstraße 29, nicht 20!“

Daraufhin meint sie, ja, da müsse ich wohl umziehen!

Zuvor solle ich aber bitte auf’s Magistrat gehen und im Übrigen bekomme sie bitte zwei Euro zehn.

Mittwoch, 11. März 2015

Fristlose Entmündigung


 
Sehr geehrte Damen und Herren,

eine Zeit lang hatte es so ausgesehen, als würde der behördliche Wildwuchs im Zuge der Einführung der elektronischen Datenverarbeitung zumindest ein wenig eingedämmt. Welch eine vergebliche Hoffnung!

Für die Wohnbeihilfe benötige ich eine Privathaushaltsbestätigung – mittlerweile weiß ich sogar, was das ist: Es handelt sich um einen Nachweis, dass ich dort wohne, wo ich wohne. Ich bekomme also an meine Adresse ein Formular zugestellt, in welches ich meine Adresse einzutragen habe, um eine Bestätigung zu erhalten, dass ich an dieser Adresse wohne, die dann an den Absender zu retournieren ist.

Laut dem Amt der Landesregierung ist diese Bestätigung im Magistrat der Stadt einzuholen. Also schrieb ich eine Mail an letzteres des Inhalts, man möge die Bestätigung doch an erstere schicken; so sei die Arbeit die halbe. Dass dies erforderlich ist, scheint aus meiner Sicht zwar eigentlich schon eine Zumutung, aber was tut man nicht alles. Kurz darauf erfolgt ein Rückruf: Das gehe so also überhaupt nicht! Ich müsse mich schon persönlich ans andere Ende der Stadt bemühen!

Dort erfuhr ich jedoch, dass die Ausstellung einer Privathaushaltsbestätigung nur mit dem originalen Antragsformular der Landesregierung möglich sei – man könne doch nicht einfach mit einem Reisepass vorstellig werden und ernsthaft erwarten, dass man eine Bestätigung erhalte! Nein, der Reisepass genüge keineswegs, und ein anderes Formular erneut auszufüllen, sei ein Ding der Unmöglichkeit! 

Leider hatte ich das originale Formular jedoch bereits ausgefüllt und an die Landesregierung retourniert, in der irrigen Meinung, diese könne die erforderliche Bestätigung mit meiner Einwilligung schließlich am raschesten selbst beim Magistrat einholen. Aber, wie man bereits gesehen hat: Weit gefehlt! Eine Kommunikation zwischen Stadt- und Landesregierung ist beiderseits zuverlässig auszuschließen.
 
Immerhin, so erfuhr ich, könne ich die Privathaushaltsbestätigung auch beim Bürgerservice 200 m von meinem Hauptwohnsitz entfernt erhalten – ich hatte den Weg ans andere Ende der Stadt also doppelt umsonst gemacht. Mit dem von der Landesregierung rückgeforderten und einige Tage später retournierten Formular ging ich also zum Bürgerservice um's Eck.

Dort war die Neuigkeit dergestalt, dass meine Adresse weder eine Angabe des Stockwerks noch der Türnummer beinhalte. Ich meinte, das sei weiters nicht verwunderlich, da es sich um ein Einfamilienhaus handle. Selbige hätten im Regelfall nur eine Haustür und die zumeist im Erdgeschoß; die Angabe einer Türnummer bzw. eines Stockwerks sei daher abkömmlich.

Die Dame möge also in der Amtshandlung fortfahren. Das, so erwiderte diese, sei ihr leider nicht möglich; es müsse „im System“ zuvor die Anmerkung „Erdgeschoß“ eingetragen werden. Mein Einwand, dass ich auch das Obergeschoße meines Hauses bewohne, auch wenn sich der Briefträger zumeist ebenerdig nähere, und sie eben das Erdgeschoß als Adresse eintragen möge, so das jemanden glücklich mache, wurde hinweggewischt:

Nur beim Magistrat könne der Eintrag erfolgen, dass ich definitionsgemäß im Erdgeschoß wohne. Im Anschluss könne mir zum kostengünstigen Preis von € 2,50 eine Privathaushaltsbestätigung ausgestellt werden, wahlweise dort oder hier. Bis zum aktuellen Zeitpunkt liegt mir keine Privathaushaltsbestätigung vor.

So. Und jetzt meine Frage: Warum ist das so?

Aus meiner Perspektive gibt es darauf nur zwei mögliche Antworten: Entweder an Ihrem Amt haben Personen das Sagen, die ihre Lebensaufgabe darin sehen, Bürger an der Nase herumzuführen und ihnen ohne erkennbaren Sinn und Zweck Geld und Zeit zu stehlen. Oder selbige Personen sind von derart exquisiter Unfähigkeit, dass man sich fragt, wie sie durchschnittlich an drei von fünf Werktagen ins Amt finden.

Egal, wie die Antwort ausfällt (und man fragt sich, welche schlimmer wäre): Meine persönliche Meinung ist die, dass allein aufgrund der oben skizzenhaft umrissenen Tatsache mindestens fünf Verantwortungsträger fristlos entmündigt werden müssten.

Dienstag, 10. Februar 2015

Und das alles wegen einer falsch zugestellten Anonymverfügung

Offener Brief an das Landesverwaltungsgericht Salzburg und die Bezirkshauptmannschaft Hallein

Hintergrund: Im August 2013 war ich im Bezirk Hallein um 12 km/h zu schnell gefahren - das soll selbst den Besten mitunter passieren. Die Anonymverfügung erging an eine Halleiner Adresse - obwohl ich ein Linzer Kennzeichen habe.


Gegeben am 12. Dezember 2014


Sehr geehrter Herr Ing. Mag. Dr. Lindner,


zunächst einmal meine herzlichsten Glückwünsche, dass es Ihnen in enger Konspiration mit der BH Hallein schon nach Ablauf von eineinhalb Jahren gelungen ist, ein Kennzeichen, einen Titel, einen Namen und eine Adresse zusammenzuführen  – und das trotz mehrerer bitterer Fehlschläge letztendlich sogar richtig geschrieben. Ich hätte nach so langer Zeit offen gestanden nicht mehr mit einem solch durchschlagenden Erfolg gerechnet.

< Rechts: Das Erfolgserlebnis als Bestandteil der Justizpädagogik


Für ein Verständnis in der Sache – auch in ihren Grundzügen – konnte es nach solcherlei Fährnissen erwartungsgemäß natürlich nicht mehr reichen.


Ich darf daher aufklären:


Nein, ich habe nie behauptet, einen Anspruch auf eine Anonymverfügung zu haben, das haben Sie sehr gut falsch verstanden, ich habe nur – offenbar erfolglos – versucht, Ihnen zu erläutern, dass, wenn die Behörde eine Anonymverfügung ausstellt, diese an die Adresse des Zulassungsinhabers zu ergehen hat und nicht an die seiner Mutter, Tante oder Firmgöd.


Wie aus Ihren Bekundungen hervorgeht, sind Ihnen die Rechtsfolgen unklar. Ich darf ich Sie daher dahingehend belehren, dass eine Strafverfügung im Vergleich zur Anonymverfügung eine rechtliche und wirtschaftliche Schlechterstellung des Betroffenen nach sich zieht. Wird dem Zulassungsinhaber die Wahrung der Anonymverfügung durch Fehlzustellung von Seiten der Behörde verunmöglicht, so liegt eine Verletzung des Gleichheitsgrundsatzes vor.

Darauf antworten Sie bereits ein knappes Jahr später in einem siebenseitigen Konvolut dahingehend, dass Geschwindigkeitsbeschränkungen der Sicherheit dienten und ein Schild mit der Aufschrift 60 bedeute, dass man dahinter nicht schneller als 60 km/h fahren dürfe.

So hab ich das noch gar nicht betrachtet. Ich schließe daraus, dass beispielsweise die Aufschrift 70 bedeuten würde, dass man nicht schneller als 70 km/h fahren dürfte usw. Da sieht man doch gleich, dass Sie Ihre drei Titel zu Recht tragen; denkunmöglich, dass ein minder Begabter die Problematik einer Fehlzustellung so prägnant auf den Punkt bringen könnte.

Der gemeine Bürger würde sich vielleicht herablassen, eine Anfrage zu beantworten, sich bemühen, auf die Sache einzugehen, eine kulante Lösung anstreben oder sich im äußersten Fall zu einer Entschuldigung hinreißen lassen.

Nicht so die Behörde. Sie stellt sich auf den Standpunkt der eigenen Fehlerlosigkeit und Verantwortungslosigkeit. Es ist dieses Selbstverständnis eines Sonnenkönigs, gepaart mit dem delinquenten Verhalten eines südländischen Jugendlichen, das ich fast schon wieder bewundernswert finde, muss ich anmerken.

Dass Sie diese Position vollinhaltlich einnehmen würden, hatte ich aufgrund meiner zugegebenermaßen nicht immer ausschließlich erquicklichen Erfahrungen mit Ihresgleichen schon erwartet. Ich war dann – unter uns gesprochen – aber doch etwas – sagen wir: überrascht, als Sie im Namen der Republik bekundeten, in den amtlichen Aufzeichnungen noch nicht einmal einen Hinweis auf den Gegenstand des Verfahrens gefunden zu haben.

Wenn ich aus Ihrem geschätzten Rechtserkenntnis zitieren darf (auf Deutsch heißt es eigentlich die Erkenntnis): „Hinweise im Akt, ob dem gegenständlichen Strafverfahren nun eine … Anonymverfügung vorausgegangen ist, finden sich nicht (hinsichtlich der rechtlichen Folgen darf auf nachstehende Ausführungen verwiesen werden).“


 
 Ja, im Namen der Republik – da muss ich jetzt aber schon fast ein bisschen schimpfen mit Ihnen: Denn das ist schlecht, wenn einem Gericht die Urkunden abhandenkommen, weil das Amt nicht einmal mehr Hinweise auf seine Schreiben vom Vorjahr findet! Das ist sogar sehr schlecht (hinsichtlich der rechtlichen Folgen darf auf nachstehende Ausführungen verwiesen werden).

Wie zukunftsträchtig könnte es um ein Gemeinwesen bestellt sein, ließe es zu, dass unter solch rechtsfernen Umständen „im Namen der Republik“ Binsenweisheiten „zu Recht erkannt“ würden? Würden Sie mir nicht zustimmen, dass es um ein solches Staatswesen recht schlimm bestellt sein müsste – und jeder Bürger nicht nur das gottgegebene Recht, sondern die gottgesetzte Pflicht hätte, solchem Übelstand ein möglichst rasches Ende zu bereiten?

Man muss den Herren Düringer und Dorfer generell den Vorwurf machen, die Beamtenseele beschönigend darzustellen. Aber das hier, das haben sie gut getroffen. Das ist so ein bisschen im Stil von: „Vo wos rednsn üwahaupt? Naa, von ana Anonüümvafügung was i! goa nix. Waast du wos von ana Anonümvafügung? Naa, ea waas aa nix. Homs des schriftlich?“

Ja, habe ich! Und hätten Sie mich doch nur kontaktiert, dann hätte ich Ihnen eine Kopie zukommen lassen – dann hätten Sie sogar gewusst, worüber Sie urteilen! Das wäre immerhin ein Fortschritt gewesen. Ich bin ja immer gerne bereit zu helfen, wo andere nicht zu Recht kommen.
 
Und da spaziere ich zufällig bei der BH Hallein vorbei und sage mir, Ralph, wo du schon einmal hier bist, hilfst du denen doch einmal beim Suchen. Und was soll ich sagen, nach einer knappen Minute fand sich tatsächlich – ein Hinweis! Und zwar auf die Anonymverfügung mit Bescheid-Nummer 1722133 vom 11.10.2013 18:46:46 … na bitte, sogar auf die Sekunde genau!



Aber Euer Ehren, ist das nicht alles sehr merkwürdig? Ich als kompletter Laie schau mal eben so kurz auf den Bildschirm Ihrer Sachbearbeiterin, und habe schon gefunden, was Sie ein Jahr lang vergeblich und vermutlich verzweifelt gesucht haben!

Aber nach diesem ersten überraschend großen Erfolg muss mir Frau Verena R. zu ihrem übergroßen Bedauern leider, leider mitteilen, „dass die Anonymverfügung nicht mehr ausgedruckt bzw. in diese Einsicht genommen werden kann, da dies vom System her nicht möglich ist“.



Ja, wer kennt sie nicht: Die Tücken der EDV! Der Knopf mit der Aufschrift „Ausdruck aller Schriftstücke“ hat bekanntlich die Funktion, einige Schriftstücke nicht auszudrucken.

Die kaum erwartete Folge: Die BH Hallein gibt zu Protokoll, dass sie im Jahr 2014 nicht mehr weiß, was sie wem im Jahr 2013 geschrieben hat. Vielleicht sollte man im Dienste von Ordnung und Sicherheit in unserem schönen Heimatland das Gebäude der BH in ein Asylwerberheim umfunktionieren?

Wenn Sie also in Ihrem Rechtserkenntnis meinen Standpunkt so unübertrefflich prägnant wie eloquent dahingehend zusammenfassen, ich würde „die grundsätzliche Unfähigkeit der Behörde, deren eigenartige Amtsauffassung und deren Neigung zur Fehlervertuschung monieren“, so kann ich Ihnen hierin nur sehr zögerlich widersprechen.

Da das fachliche Versagen der Behörde als Ursache definitionsgemäß ausscheidet (siehe oben), bleibt als Erklärung eigentlich nur, dass die fehlerhaft zugestellte Urkunde als Beweis in einem Verwaltungsstraffahren in Amtsausübung vorsätzlich unterdrückt wurde.

Bezüglich der Rechtsfolgen wollte ich wie angekündigt anmerken, dass wir hier das weite Feld des Verwaltungsrechtes verlassen und uns dem Strafrecht zuwenden. Ich darf auf die §§ 229 und 302 des Strafgesetzbuches verweisen, welche in diesem Zusammenhang offenbar – und ich darf weitere Erklärungen zuverlässig ausschließen –  in Tateinheit verwirklicht wurden:

§ 229 StGB Urkundenunterdrückung
 
Wer eine Urkunde … unterdrückt, ist, wenn er mit dem Vorsatz handelt, zu verhindern, dass sie im Rechtsverkehr zum Beweis eines Rechtes, eines Rechtsverhältnisses oder einer Tatsache gebraucht werde, mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr zu bestrafen.

§ 302 StGB Missbrauch der Amtsgewalt

Ein Beamter, der mit dem Vorsatz, dadurch einen anderen an seinen Rechten zu schädigen, seine Befugnis, im Namen … eines Landes … in Vollziehung der Gesetze Amtsgeschäfte vorzunehmen, wissentlich missbraucht, ist mit Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu fünf Jahren zu bestrafen.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen mit diesen Ausführung zur österreichischen Gesetzeslage zumindest ein klein wenig behilflich sein. Aber ich bin da bekanntlich kein Profi, und daher denke ich, wird es das Beste sein, wenn sich ab jetzt die Staatsanwaltschaft dieser Sache annimmt.

Ich wünsche Ihnen frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr!

Mit freundlichen Grüßen,

Ihr Crimethinker
 
 

 

Dienstag, 1. Juli 2014

Verschwörung V 2.0



Auf www.meinparlament.at war man der Ansicht, dass meine Anfrage an Herrn Faymann nicht den hohen Standards entspreche, da Quellenangaben fehlten. Auf 2000 Zeichen sind diese jedoch gar nicht so leicht unterzubringen. Aber bitte:
 
2000: Durch Stabilitätskriterien und Stabilitätspakt wird eine Überschuldung von EU-Staaten von vornherein ausgeschlossen. Dennoch verbietet der Maastricher Vertrag die Haftung von EU-Staaten füreinander. snipurl.com/2929gof

2008: Finanzkrise.

2009: Notverstaatlichung der Hypo Alpe Adria durch Pröll mit bekanntem Ausgang.

2010: Die EU beschließt die befristete Finanzstabilitätsfazilität EFSF, die auf Grundlage der Haftungen von Euro-Staaten operiert. snipurl.com/2929hyh

2011: Pröll wird todkrank und Raiffeisenvorstand. snipurl.com/292f4eo

2012: Wulff kritisiert die Eurorettung und wird zurückgetreten.snipurl.com/292ez8g

Faymann konferiert mit den Vorständen von Bank Austria, Weltbank, Goldman Sachs, Dow Chemical, Shell, Unilever und NSA zu Wirtschaftsthemen – als Privatperson. snipurl.com/292aq2n snipurl.com/292auy1

Im Sommerloch unterzeichnet er den Stabilitätsmechanismus ESM zur permanenten Bereitstellung von Finanzmitteln für Schuldenstaaten. Das Direktorium aus Wirtschafts- und Finanzexperten wird mit derartigen Rechten ausgestattet, dass Kritiker den ESM mit den Ermächtigungsgesetzen der Nazis vergleichen. snipurl.com/292ezq6 snipurl.com/292f01e

Staatsrechtsexperte Schachtschneider spricht von Staatsstreich und Diktatur, doch Fischer bestätigt den ESM. snipurl.com/292f05c (3:05, 9:25) snipurl.com/292f04a

Im Herbst wird das Stammkapital des ESM von 500 Mrd. auf 2 Bio. Euro gehebelt. snipurl.com/292f07r

2013: Die EU-Finanzminister in Personalunion mit dem ESM-Gouverneursrat beschließen die Bankenrettung durch den ESM. snipurl.com/292f0a4 snipurl.com/292f0gg

2014: Der ORF geht der Frage nach, woher denn nun all das Geld kommen soll. Von den Reichen? Wir können Herrn Faymann schließlich nicht hängen lassen. snipurl.com/292ezl4

Herr Faymann,

als Teilnehmer der Bilderberger-Konferenzen, waren Sie über den Verlauf dieser Vorgänge vorab informiert? War das Ergebnis Ihre Absicht, oder ist Ihnen das alles passiert?

Samstag, 21. Juni 2014

Die Verschwörung eines Kanzlers gegen sein Volk





















2000 

Der Maastricher Vertrag verbietet ausdrücklich, dass EU-Staaten für die Schulden eines anderen EU-Staates haften. Durch die Euro-Stabilitätskriterien und den Europäischen Stabilitätspakt wird sichergestellt, dass die Verschuldung der EU-Staaten auf 3% begrenzt wird. Eine Überschuldung kann so von vornherein ausgeschlossen werden.

2008 

Bankenkrise.

2010

Die Griechenlandhilfe wird durchgesetzt - als einmalige Ausnahme von obiger Regel. Doch die einmalige Ausnahme wiederholt sich unter dem Titel Finanzstabilitätsfazilität. Das muss einem erst einmal einfallen. Wie dem auch sei: Unter Stabilität versteht man offenbar eine wackelige Angelegenheit.

2012 

Im Frühling nimmt Kanzler Faymann am Treffen der Bilderberger bei Washington teil, wo er hinter geschlossenen Türen geostrategische Themen mit den Finanzoligarchen der Welt erörtert. Neben Faymann nimmt der ehemalige Unterrichtsminister Rudolf Scholten, nun in flexibler Rolle Chef der Österreichischen Kontrollbank AG, sowie der allseits beliebte Standard-Herausgeber Oskar Bronner teil.

Weiters nehmen teil Vertreter von Königshäusern, die Konzernbosse von Monsanto über Shell bis Dow Chemical, sowie - pikantes Detail am Rande - der Cyber Commander der National Security Agency. Faymann sagt dazu, er habe schließlich als Privatperson teilgenommen.

Im Sommerloch darauf unterzeichnet er denn auch ohne großes mediales Aufsehen den EU-Stabilitätsmechanismus, der das Gegenteil der Stabilitätskriterien und des Stabilitätspaktes auf unbeschränkte Zeit sicherstellt. Während die Österreicher baden gehen, tritt Faymann damit die Finanzhoheit Österreichs an einen nicht gewählten Gouverneursrat ab und beendet mit einem Federstrich die Demokratie in Österreich, ohne dass sich groß jemand daran stößt.

Die Finanzminister werden zum Gouverneursrat, und der Finanzminister von Griechenland redet fürderhin bei den Finanzen Österreichs ein Wörtchen mit. Ich jedoch kann mich nicht entsinnen, den griechischen Finanzminister darum gebeten zu haben. Doch das Tagesgeschäft erledigt ohnehin das Direktorium, und das setzt sich rein zufällig aus jenen Bankmanagern und Konzernbossen zusammen, die er noch kürzlich zuvor privat getroffen hatte. Dafür werden sie nun von AMts wegen mit absoluten Machtbefugnissen und juristischer Immunität ausgestattet; ihre Häuser darf keine Polizei betreten, ihre Gelder keine Behörde einsehen, sie haben Schweigerecht und -pflicht. Der Vertrag schließt den Rechtsweg sowie die Möglichkeit eines Austritt aus. Was sie verlangen, hat von den Staaten bezahlt zu werden - binnen 7 Tagen und bis zum Jüngsten Tag.

Der Staatsrechtler Dr. Schachtschneider vergleicht den ESM mit den Ermächtigungsgesetzen der Nazis, doch Präsident Fischer, der Hüter unserer Demokratie, segnet ihn ab.

Der ESM wurde von Österreich zunächst mit EUR 19 Mrd. bedient; mittlerweile ist der Betrag zur Überraschung aller auf 64 Mrd. gestiegen. Wie es sich mit Sicherheiten erfahrungsgemäß verhält, sind diese 64 Milliarden, erwirtschaftet beziehungsweise noch zu erwirtschaften von den etwa 320.000 produktiven Österreichern, bereits so gut wie verloren - verschwunden auf Nimmerwiedersehen in den dunklen Kanälen der Hochfinanz.

Der Gesamtrahmen des ESM war ursprünglich mit 500.000.000.000 (500 Milliarden) Euro festgesetzt, wurde jedoch noch vor der Ratifizierung großzügig auf 2.000.000.000.000 (zwei Billionen) Euro erweitert.

2013 

Der - wie im öffentlich-rechtlichen Rundfunk bekanntgegeben - im Sold der Raiffeisenbank stehende Finanzminister Pröll hatte in einer NN-Aktion die Rettung der Hypo Alpe Adria durchgezogen - mit dem bekannten Erfolg, dass der Raiffeisenbank ein lästiger Konkurrent am Balkan vom Hals geschafft wurde, wofür die Kosten dann dem Volk aufgebürdet wurden.

Danach plötzlich sterbenskrank, taucht Pröll rund und gesund auf einem eigens für ihn geschaffenen Versorgungsposten der Raiffeisenbank wieder auf.

Faymann verspricht, keine Massensteuern zu erhöhen, um wiedergewählt zu werden.

2014 

Die EU-Finanzminister beschließen, statt weiterhin den beschwerlichen Umweg auf sich zu nehmen, zuerst einen Staat ruinieren zu müssen, um ihn anschließend medienwirksam zu retten, über den sogenannten Euro-Rettungsschirm die Banken lieber gleich direkt zu retten. Für das Volk bleibt leider nicht einmal ein Regenschirm.

Mit anderen Worten: Die Herren Bankdirektoren können nun nicht nur direkt in die Taschen der Bürger greifen, sondern die Österreicher und Deutschen verschulden bis in die 7. Generation, und das Geld jenen Banken zukommen lassen, die Ihnen am meisten dafür bieten – aber natürlich nur unter strengsten Auflagen und in den seltensten Ausnahmefällen! Mit Ausnahmen sind vermutlich solche wie die Griechenlandhilfe gemeint.

Die Bürger werden dazu nicht nur nicht gefragt, es gibt nicht einmal eine theoretische Einspruchsmöglichkeit dagegen, und für den Fall, dass etwas daran unrechtmäßig wäre, was natürlich auszuschließen ist, sind die Banker gerichtlich immun, und was sie einmal haben, kann ihnen keine Armee der Welt mehr wegnehmen.

Faymann, kaum erneut im Amt, erhöht Massensteuern, wo er nur kann; unter vielen anderen die Versicherungssteuer für PKW. Österreich tendiert unter seiner Regierung gegen eine Zwangsenteignung von 80% - der offenkundige Plan für den Normalbürger lautet: Du sollst 50 Jahre arbeiten, davon 40 für Vater Staat, aber die Frucht von 10 Jahren Deines Lebens darfst Du so ausgeben, wie Du es für richtig hätst. Wozu führen wir schließlich Hammer und Sichel im Staatswappen?

Da das alles noch lange nicht reicht, geht der öffentlich-rechtliche Rundfunk der Frage nach, ohne freilich die an Dagobert Duck gemahnende Summe zu nennen, woher denn nun die 2 Billionen kommen sollen. Von den Reichen? Gute Idee, ich würde sagen, wenden wir uns direkt an die Herren vom Gouverneursrat.

Wir können Herrn Faymann schließlich nicht hängen lassen.

Herr Faymann,

als Teilnehmer der Bilderberger-Konferenzen, waren Sie dahingehend informiert, dass Ihre Unterschrift nicht nur die Demokratie in Österreich beenden würde, sondern unser Land in die astreinste Kleptokratie verwandeln würden, die die Geschichte der Menschheit je gesehen hat?

War das Ihre Absicht, oder ist Ihnen das nur mal eben so passiert?

MfG,

Ihr Crimethinker

Liebe Leute,

nehmt es zur Kenntis: Diese Regierung ist nicht dazu da, irgendetwas zu tun, was für uns gut ist, sondern ihre einzige Aufgabebesteht darin, uns zu versklaven, ohne dass wir etwas dagegen tun.Das schaffen sie mittels langfristig angelegter Salamitaktik, dem ausgeprägten Kurzzeitgedächtnis der Bürger und Ihren gegenteiligen Reden, dass alles gut wird, wenn Ihr nur brav mitmacht.