Samstag, 27. Juni 2015

Den Mittätern ins Stammbuch


Vor ziemlich genau einem Jahr hatte ich gepostet:

Die Situation ist die, dass derjenige, der davor warnt, ein Krokodil im Wohnzimmer zu halten, selbst wenn es derzeit noch klein sei, verhöhnt, angespuckt, ausgeschlossen und bedroht wird, als der, der den Frieden mit dem lieben Hauskrokodil gefährdet. Fehlt die Katze oder der Hund, werden alle, die das mit dem länger und dicker gewordenen Krokodil in Verbindung bringen, als crocophobe, geistesgestörte Verschwörungstheoretiker beschimpft und abgetan. Fehlt dann jedoch das erste Kind, fragt man sich lauthals, wie es nur so weit habe kommen können. Man trägt Betroffenheit zur Schau und fragt sich, wie man dem armen Krokodil helfen könne, sich im Wohnzimmer wohl zu fühlen. Am ehesten vermutlich mit Geld. Mit viel Geld.

Nun fehlt das erste Kind. Und alle fragen sich, wie es so weit habe kommen können. Und will Geld in die Sache stecken. Und macht munter weiter. Und beschimpft die Warner.

Nach der Amok-Fahrt in Graz – der Attentäter hatte unter anderen ein 4-jähriges Kind absichtlich mit dem Geländewagen überfahren – reagieren einige Österreicher sehr emotional auf Kritik an Terroristen. Ich hatte den Mörder und seine 2.500 Twitter-Fans als Menschendreck bezeichnet und davor gewarnt, dass mit der Asylflut eine unabsehbare Menge solchen Menschendrecks in unser Land schwappe.

Daraufhin kündigte mir ein Facebook-Freund die Facebook-Freundschaft mit den Worten:

Deine Wortwahl "Menschendreck" bringt jetzt endgültig meine Toleranzschwelle zum überlaufen - mit dermaßen Menschenverachtenden Leuten wie Dich möchte ich nicht befreundet sein. FB Freundschaft gelöst.

Es ist etlichen – oder offenbar sogar vielen – Österreichern gar nicht recht, wenn man Massenmörder und ihre Sympathisanten als Menschendreck bezeichnet. Solange es sich nur um sogenannte Südländer handelt. Das muss - nebenbei bemerkt - ein ziemlich kriminelles Land sein, dieses Südland.

Wie dem auch sei: Bei menschenverachtenden Leuten wie mich, sprich solchen, die es wagen, Terroristen in ihrer Ehre zu kränken, da hört bei ihnen die Freundschaft auf. Auf seiner eigenen Facebook-Seite – und zwar so, dass ich nicht kommentieren konnte – legte der Betreffende nach:

Tja, da "sterben" sie dahin meine sich entlarvenden rassistischen und Menschen verachtenden FB Freunde - heute den 2. beerdigt (ausgeschlossen). Noch ein Idiot unter euch, der Ideologisch braun oder blau gefärbt ist, sich durch Dummheit auszeichnet und rausfliegen möchte ? Bin grade auf der NULL Toleranz - Welle gegen rechtes Gedankengut.

Da wird man dann rasch ermordet und beerdigt -  wenn auch nur virtuell - begleitet von 37 Likes und begeisterten Kommentaren. Wie:

BRAVO !!!!

also blaue waldmeister, braune würstchen und warn da nicht noch saftige orangen??? machmal ist intoleranz fein zu tolerieren... ich mags auch nicht die kurzsichtigen neider....

Wenn jemand Asylwerber als: Zitat "letzter Menschendreck" bezeichnet, dann grenze nicht ICH ihn aus sondern ER grenzt sich selbst aus

hab vor langem ausgemistet.. führt aber zu einer eingeschränkten wahrnehmung des facebookgeschehens, dessen muss man sich immer bewusst sein.

Ausmisten erspart Ärger.

Natürlich hatte ich nicht Asylwerber als Menschendreck bezeichnet, sondern Terroristen und ihre Sympathisanten. Erstaunlich, dass Gutmenschen so gerne verallgemeinern, wo sie das doch umgekehrt gar nicht schätzen.

Ich kann aus den obigen Zeilen jedenfalls nur schließen, dass sich die Betreffenden mit dem Thema eingehend auseinandergesetzt haben und zum Ergebnis gekommen sind, Kindermord nicht menschenverachtend zu finden und dass ein Kindermord ihre Toleranzschwelle – anders als meine – nicht zum Überlaufen bringt – oder zumindest weniger, als einen Kindermörder als Menschendreck zu bezeichnen.

Daraus ist wieder zu schließen, dass sie im Grunde mit dem Kindermörder sympathisieren. Oder den Zusammenhang zwischen Islam, Asyl und Terror nicht begriffen haben. Das ist aber wiederum nicht allzu schwer, und da liegt der Verdacht nahe, dass sie ihn gar nicht begreifen wollen.

Denn dann müssten sie ihren antifaschistischen, multikulturellen, gutmenschlichen Traum von der Religion des Friedens ad acta legen. Also muss uns die politische Korrektheit ein paar Kinderopfer schon wert sein.

Ich möchte einfach die Kommentare der österreichischen Gutmenschen der aktuellen Seite 3 der Tageszeitung Österreich gegenüberstellen – ohne weiteren Kommentar. Oder doch lieber mit Kommentar:


An Andreas Mittheiss, Claudia Granl-Schlang, Irene Lebner, Andreas Reismann, Michael Winter, Alexander Boboschewski, Karin Lodge, an Euch alle, die Ihr so gerne und begeistert am Rufmord an einem Euch völlig unbekannten Menschen teilnehmt, weil Ihr im Unterschied zu diesem ach so gut seid.

Fehlt jedes Argument für das eigene, gutmenschliche und linkische Gedankengut, nimmt man eine halbe Wahrheit, fügt ein wenig linke Hetze hinzu und hat schon: einen Nazi! Und Ihr seid diejenigen, die einen Nazi den Gehsteig mit der Zahnbürste putzen lassen würden - was derjenige gesagt hat oder nicht, braucht Euch dann nicht mehr zu interessieren.

Dass sich die Bezeichnung "Menschenmüll" auf den Attentäter von Graz und dessen Gesinnungsgenossen - und ausdrücklich NICHT auf Asylwerber an sich - bezogen hatte, was kümmert es also Euch in Eurem gerechten Hass auf den Denkenden.

Und ja, ich halte Menschen, die mit dem Geländewagen absichtlich über Kinder fahren und dazu "Gott ist groß!" rufen, und auch solche, die es für eine göttliche Idee halten, dem Chef den Kopf abzuschneiden und ihn auf den Zaun zu stecken, für Menschenmüll - für den letzten Dreck der Erde.

Darin stimmen mir übrigens viele Muslime zu, die es solchen Unmenschen zu verdanken haben, dass sie in Misskredit geraten.

Für fast ebenso schlimmen Menschenmüll halte ich allerdings diejenigen Österreicher, die solche Taten rechtfertigen, herunterspielen, verfälschen oder stillschweigend übergehen, um ihr angesichts der Wirklichkeit unhaltbares Weltbild aufrecht zu erhalten, das darin besteht, dass sie sich über alle anderen erhaben fühlen können - denn diese Menschen machen sich durch ihre Toleranz gegenüber dem Hass und der Hetze, die dem Islam nun einmal auf der GANZEN WELT eignet, mitschuldig an solchen Massakern wie dem in Graz.

Sie haben alle Toleranz der Welt gebucht für Menschen, die andere im Namen Gottes töten, aber - Zitat - NULL Toleranz für die, die vor diesen Mördern warnen. Merke: Heute ist der Gute derjenige, der für seine nachweislich falsche und kranke Ideologie Menschenleben opfert - wie den Faschismen der Political Correctness oder des Islam - aber derjenige, der vor den Morden warnt, der ist ein Nazi!

Wir sehen also, wie völlig verrottet, krank und verdreht die linke GutmenschIn in ihrem Inneren ist: Bevor sie gegen das Überfahren von Kindern in der Grazer Fußgängerzone auftritt, diffamiert sie lieber einen Österreicher als Nazi, der das tut und dazu die Wahrheit über den religiösen Hintergrund der Tat ausspricht.

Ihr Schlaumeier!

Wenn Ihr einen Asylwerber seht, wisst ihr dann, ob es sich um einen Syrer handelt, und ob der nicht gerade Fahnenflucht begangen hat, statt seine Freiheit und sein Land zu verteidigen, und Frauen und Kinder mit ihren Mördern zurückgelassen hat?

Meine Großmutter ist vor den Russen geflohen - mit meinem Onkel (3) und meiner Tante (1), während meine Mutter (2) in Siebenbürgen zurückbleiben musste. Meine Großväter sind aber nicht nach Syrien geflohen, sondern haben an der Front gekämpft - und zwar gegen die russische Armee, und nicht gegen irgendwelche bloßfüßige Inzuchten.

Ob es sich bei denen um gedungene Söldner jener Terrormilizen handelt, die mit amerikanischer und saudischer Unterstützung aus dem gesamten arabischen Raum nach Syrien zusammengezogen worden sind, um die legitimierte Regierung Assad zu Fall zu bringen, und denen mittlerweile der Wüstensand unter den Füßen zu heiß wird?

Wisst Ihr, ob der arme Flüchtling vor der Gerechtigkeit des Volkes fliehen musste, da er vor kurzem an einem Massaker teilgenommen hat? Und wie viele gedungene Terroristen, Attentäter und Massenmörder sind unter den Flüchtlingen als Schläfer im Auftrag des IS?

Und wenn Ihr einen Orientalen seht, wisst Ihr, ob er noch vor wenigen Monaten bei einer Steinigung mit Begeisterung den ersten Stein geworfen hat, oder die Pfählung eines Schwulen organisiert hat?

Nein, das wisst Ihr nicht.

Und bei solche einem Risiko würde man normalerweise anders agieren.

Für Euch aber sind das alles pauschal arme Opfer, die ihr braucht, um Euer krankes, selbstzerstörerisches Weltbild aufrechtzuerhalten. Und wenn eure Kinder überfahren werden, wenn Eure Töchter vergewaltigt werden, wenn Euer Kopf abgeschnitten wird, wie ÜBERALL dort, wo der Islam hinkommt, dann denkt daran: Ihr konntet nicht genug davon bekommen!

Ihr, die Ihr den zahllosen Morden an Österreichern und anderen Europäern gefühlskalt gegenübersteht: Selbst wenn Euer Blut aus Eurem Hals quillt, werdet Ihr röcheln:

"Das hat nichts mit dem Islam zu tun!"

Ich komme dann zu EURER Beerdigung!
 

Mittwoch, 24. Juni 2015

Zeichen und Wunder

Damit es nicht heißt, ich würde mich nur beschweren.

Wie sich der getreue Leser entsinnen mag, war ich vor etwa zwei Jahren etwas zu schnell gefahren. Die Anonymverfügung war dann an die Adresse meiner Mutter ergangen, statt an meine.

Daraus entwickelte sich ein veritabler Rechtsstreit, der beinahe dazu geführt hätte, dass ich die Bezirkshauptmannschaft samt dem Landesverwaltungsgericht bei der Staatsanwaltschaft angezeigt hätte. Schlussendlich hatte ich dem Richter mit Gefängnis gedroht, worauf dieser zwei Stunden auf mich eingeredet hatte, um mir die Misslichkeit seiner Lage zu erläutern. Daraufhin hatte ich die Anonymverfügung bezahlt, nicht jedoch die darüber hinausgehenden Kosten. Damit hatte ich gehofft, dass der Fall erledigt sei.

War er nicht.

Kürzlich erhielt ich eine Mahnung über den Restbetrag. Daraufhin ließ ich mir einen Termin beim Bezirkshauptmann geben. Ich wollte gerade zu einem längeren Monolog anheben, da meinte dieser nur: "Bevor wir lange herumreden, vergessen wir das Ganze. Sie haben die Anonymverfügung bezahlt, und wir haben so viele Fehler gemacht, dass ich den Restbetrag auf meine Kappe nehme. Sollten Sie in dieser Sache noch etwas hören, rufen Sie mich bitte gleich an."

Das saß.

Es geht ja doch - warum also nicht gleich mit Vernunft an die Sache herangehen?

Nur, dass ich nach heutigem Wissensstand gar nichts bezahlt hätte.

Ich hatte mich die ganze Zeit gewundert, warum ich eigentlich zu schnell gefahren war. Mittlerweile weiß ich es - die Ursache war eine widersprüchliche Kundmachung: Auf der linken Straßenseite wird die 50er-Beschränkung aufgehoben, auf der rechten eine 80er-Beschränkung kundgetan.

Wer also keine Augen wie ein Chamäleon hat, dass er während der Fahrt gleichzeitig nach links und rechts schauen kann, und infolge dessen nur das linke Schild sieht, muss also der Meinung sein, dass er 100 fahren darf!

Man lernt eben nie aus - das nächste Mal wird auch in der Sache widersprochen!

Dienstag, 23. Juni 2015

Rechtleitung für verwirrte Österreicher


Anlässlich des Attentats von Graz hatte ein Facebook-Freund eine Diskussion zum Thema "Religion und Psychose" gestartet.

Viele Österreicher scheinen jedoch der Ansicht zu sein, man dürfe den Terror nicht schlechtreden - oder zumindest nicht Terror nennen.

Die Diskussion verlief etwa so:


wovor hast du angst ? dass du opfer von terror wirst (im salzkammergut ?!) dass dir islamisten etwas wegnehmen, oder dass sie die macht übernehmen ? der fritzel war kein islamist, franz fuchs auch nicht, der kampusch-entführer war österreicher, genauso wie der amoklaufende jäger......wo ist deren religions-zusammenhang ?

Angst macht mir DEINE Kaltblütigkeit und DEINE Gleichgültigkeit, mit der DU den Terror mitten unter uns hinnimmst! Den Fritzl und Konsorten wollten damals am liebsten sofort alle lynchen. Nach Graz herrscht Beschwichtigung inklusive Verdammung derer vor, die davor warnen, dass unter uns womöglich jede Menge Zeitbomben leben, die in ihrer Krankheit alle von dir Genannten übertreffen. Klasse, für wen du Partei ergreifst …

hahaha, bei der aussage hätt ich gerne deinen gesichtsausdruck gesehen. ich nehm gar nichts hin, aber ich akzeptiere aus erfahrung, dass es böse menschen gibt- in jeder rasse, mit jeder religion, in jedem land. was helfen da vorurteilbehaftete warnungen.

Wenn Du sagst, dass alle Menschen überall gleich gut/böse sein sollen, dann möchte ich schon wissen: Warum sind gerade muslimische Länder ganz weit vorne dabei, wenn es darum geht SCHEISSE zu sein!?

Darauf kam dann folgende - in ihrer vollständigen Krankheit durchaus verblüffende - Gegenfrage:

weil wir deren werte nicht verstehen und nachvollziehen können vielleicht ?

An dieser Stelle hakte ich ein:

Wir sehen, die Österreicher solidarisieren sich mit ihren Mördern. Aber vielleicht können SIE ja den Wert verstehen, der darin liegt, Kinder zu überfahren?

Dazu verlinkte ich meinen Text Rechtsberatung für Rechtgeleitete weiter unten. Zurück kam dies:

wenn ich lese was du so von dir gibst solltest du - deiner gesundheit zuliebe - lernen etwas mehr "wurschtigkeit" zu entwickeln. zur erinnerung ging es hier primär um religion und ehrlich gesagt interessiert mich deine meinung hier nicht, du profilierst dich hier doch nur mit deinen provokanten verallgemeinernden aussagen. ich kann beim besten willen aus meinen zeilen nicht herauslesen, dass ich mich mit mördern solidarisiere ! du interpretierst das falsch, du liest was du lesen möchtest und ignorierst meine kernaussage (böse menschen gibt es in jedem volk und jede religion lehrt nächstenliebe) weiters provozierst du mich bewusst ohne mich verstanden zu haben, scheint ein hobby von dir zu sein... meinungen wie deine interressieren mich einen scheiss ! dein ego kannst du anderswo streicheln, dreht mir die worte im mund um – such dir ein anderes opfer

Wenn man gar keine Argumente mehr hat, und gar keine Fragen mehr beantworten kann, dann schimpft man am besten ein wenig. Und nicht vergessen: Verallgemeinerungen sind erwiesenermaßen falsch! Da diese Zeilen jedoch kennzeichnend für den verwirrten Geisteszustand des gemeinen Österreichers angesichts des Istzustandes scheinen, gestattete ich mir hierzu eine etwas ausführlichere Stellungnahme:
 
Dafür, dass Dir meine Meinung egal ist, fällt die Antwort aber recht ausführlich aus. Aber was heißt hier Antwort? Denn auf die Fragen, die Dir gestellt wurden, hast Du ja grundsätzlich keine Antworten. Lass mich Dir denn Dein Denken, wenn man es so nennen will, etwas zurechtrücken. Darf ich zuerst feststellen, worum es hier geht: Stefan B. führte das Massaker in Graz auf die Religion des Islam zurück. Zu Deinen Entgegnungen:
 
1.) Während es tatsächlich in jedem Volk böse Menschen gibt, gibt es doch in manchen Völkern mehr – deutlich mehr – als in anderen. Und deshalb gibt es in manchen Ländern auch mehr Verbrechen als in anderen. Kriminelle Menschen – kriminelle Länder. So einfach ist das. Kommen die kriminellen Menschen hierher, wird es auch hier krimineller. Daher sind die Hälfte bis ein Drittel der Kriminellen in Österreichs Gefängnissen keine Österreicher, auch keine Schweizer oder Schweden, sondern sogenannte Südländer, die ein Zehntel der Bevölkerung stellen und somit statistisch gesehen knapp zwanzig Mal so kriminell sind wie Österreicher.

2.) Und nein, nicht jede Religion lehrt die Nächstenliebe. Beziehungsweise versteht sie unter dem Nächsten eben den Nächsten, keineswegs jedoch den Übernächsten. Das erkennt man daran, dass beispielswiese das sagenhafte reiche Saudi Arabien, das keine 100 km von Syrien entfernt ist, nach allem, was man so hört,  keine oder praktisch keine syrischen Flüchtlinge aufnimmt. Also: Nein, nicht alle Religionen lehren die Nächstenliebe, sondern manche Religionen scheißen auf die Nächstenliebe einen großen Haufen, und zwar einen umso größeren, je religiöser die Anhänger sind. Wie in Saudi Arabien. Und deswegen kommen die syrischen Flüchtlinge in das 3.500 km entfernte Österreich und nicht in das 100 km entfernte Saudi Arabien.

3.) Indem Du mir die Wurschtigkeit anempfiehlst, die Du offenbar behauptest zu haben, bestätigst Du im Grunde nichts anderes, als was oben steht, nämlich, dass Dir tatsächlich wurscht ist, wenn in Österreich Kinder ermordet werden. Mir aber nicht. Und es ist genau Deine Art von Wurschtigkeit, die die unschuldigen Menschen in Graz das Leben gekostet hat. Denn wenn man rechtzeitig darauf reagiert hätte, dass der Vater des Mörders Steine auf Kinder warf, und dass der Mörder schon zuvor gewalttätig war, dann wären diese Menschen noch am Leben. Jeder, der hier Verständnis aufbrachte, ist mitschuldig am Massaker von Graz.

4.) Damit nicht genug, sprichst Du davon, dass diese Menschen andere Werte haben, die wir nicht nachvollziehen können. Stimmt. Kann ich nicht nachvollziehen. Aber ich habe offen gestanden auch gar kein Interesse daran, die Werte nachzuvollziehen, die dazu führen, Kinder zu überfahren. Und wenn jemand diese Werte nachvollziehen kann, dann muss so jemand möglichst rasch eingesperrt werden.

5.) Du machst Dich lustig über Stefan B., indem Du fragst, ob er Angst vor "Terror im Salzkammergut" habe. Und das vier Tage, nachdem in Graz zig Menschen Opfer des Terrors geworden sind. Wenn Menschen in Graz sterben, dann ist es Dir offenbar wurscht, denn anscheinend liegt Graz außerhalb Deines Wahrnehmungshorizontes. Aber warte nur ein wenig, dann kommt der Terror auch ins Salzkammergut - touristische Ziel sind ja seit jeher recht beliebt bei Terroristen. Aber dafür hast DU schon einen GANZ guten Plan: Wurschtigkeit.

6.) Du glaubst, als religiöser Mensch irgendwie GUT zu sein. Aber das bist Du nicht. Es ist Deine Gedankenwelt, die unser Land in den Krieg führt. Und wenn dann Deine Verwandten überfahren, Deine Freunde abgestochen, Deine Töchter  vergewaltigt, Deine Söhne erschossen werden, da würde ich dann gerne DEINEN Gesichtsausdruck sehen. Aber ich denke, Du und Gutmenschen wie Du, Ihr werdet dann sagen: „Hahaha! Mir ist alles wurscht! Alle Religionen lehren den Frieden!"

Daraufhin kam folgender geistiger Tiefschlag zurück:
 
hahaha, mein denken ist gefestigt und braucht nicht zurechtgerückt werden. ich kann beim besten willen keine fragen von dir finden.....und absurde aussagen kommentiere ich nicht ! Die Ermordeten von graz meiner vermuteten wurschtigkeit zuzuschreiben finde ich extrem beleidigend, würde man auf deine rechtsextremen ansichten rechtzeitig reagieren, so wie du es in graz forderst, wärst du wahrscheinlich schon inhaftiert ! amokläufe sind eben im gegensatz zu geplanten anschlägen nicht vorherzusehen ! Ich habe nie behauptet verständnis für die amokfahrt zu haben, habe aber sehrwohl verständnis für menschen die diese fürchterliche tat sehen wie sie war - die tat eines psychisch gestörten menschen ! der rest den dein gehirn da ausgeschissen hat lasse ich unkommentiert, obwohl mich das überwindung kostet, aber soviel bullshit ist es nicht wert kommentiert zu werden !
nur noch eins: ich bin der überzeugung, so wie ich mit menschen umgehe, so wird mit mir umgegangen, darum wundere dich nicht wenn du erntest was du säst.
 
Das gab mir zu denken, und ich antwortete:
 
1.) Ich sagte: "Fragen, die Dir gestellt wurden". Ich sagte nicht: "von mir gestellt wurden".

2.) Deine Wurschtigkeit ist nicht vermutet, sondern wurde mir von Dir persönlich – offenbar als Deine Lebenseinstellung – empfohlen.

3.) Für Gutmenschen gibt es im Endeffekt immer nur ein Argument: Tatsachen sind „rechtsextrem“. Was das Wort „rechtsextrem“ bedeutet, wissen sie zumeist selber nicht. Falls Du auf den Nationalsozialismus anspielst, der war erstens eine linksextreme Ideologie und hat zweitens mit dem Islam seit je sympathisiert und paktiert. Wie die heutigen Linken.

4.) Offenbar sind geplante Anschläge oft genug NICHT vorherzusehen (denn ersten liegt es in ihrer Natur, nicht in der Zeitung angekündigt zu werden, und zweitens würden sie sonst nicht so oft gelingen), und zweitens war dieser offenbar sehrwohl vorherzusehen.

5.) Dass der Täter psychisch gestört war, steht außer Zweifel. Daher der Titel dieser Diskussion. Schon vergessen?

6.) Die Beleidigungen empfinde ich nicht als solche; ich werte sie als verzweifelten Versuch eines verwirrten Menschen, sein Weltbild wider alle Wirklichkeit aufrechtzuerhalten. Und da ihm das nicht gelingt, beschimpft er den Überbringer der schlechten Nachricht. Das sind die Grundlagen der Psychologie.

7.) Du sagst, Du bist der Überzeugung, dass mit Dir so umgegangen wird, wie Du mit anderen umgehst. Beziehst Du das auf Worte wie „aus dem Gehirn ausgeschissen“, „Bullshit“, „rechtsextrem“, „hahaha!“ und all das bezogen auf einen Menschen, die Dir nachweislich nichts Schlimmeres angetan hat, als seine Meinung kundzutun?

8.) Doch Du meintest die Überzeugung, dass mit jedem so umgegangen wird, wie er  mit anderen umgeht, offenkundig als allgemeinen Leitsatz. Beziehst Du diesen auch auf die Opfer von Graz?

9.) Was denkst Du denn, dass ich säe und was ich ernten werde? Krieg? Was glaubst Du, was Du säst und ernten wirst? Frieden? Oder ist es umgekehrt?

10.) Haben die Opfer von Graz gesät, was sie geerntet haben?

Du siehst, Dein Denken ist gar kein Denken.
 
gratuliere....fulminanter k.o.-sieg. ich hab gelernt wie man aussagen verdreht und zum eigenen zweck nutzt, dass du ein meister darin bist und dass jemand mit politischer macht, der das auch kann, sehr gefährlich sein kann.
 
Und ich habe gelernt, zu denken.
 
In Österreich fielen vor wenigen Tagen an einem Tag 40 Menschen dem islamischen Terror zum Opfer, anderntags kam es zu einer Messerstecherei in Wien, zu einer Bombendrohung in Bregenz, vor kurzem gab es Schießereien und Bandenkriege in Linz sowie eine Hinrichtung in Salzburg - und Du:

- Stellst dem die österreichische Justizgeschichte der letzten Jahrzehnte entgegen.


- Stellst die Lehren Jesu und Buddhas mit denen des Prototypen eines Kriminellen, Mohammed, auf eine Stufe.

- Machst Dich über die unterstellte Angst vor Terror im Salzkammergut lustig – ganz so, als ob Terroranschläge auf touristische Ziele ausgeschlossen wären.

- Weist bezugnehmend auf Terror darauf hin, dass andere Menschen eben andere Werte haben, die wir „nicht verstehen“.

- Forderst, man soll der Ermordung von Kindern gegenüber – ich zitiere – „mehr Wurschtigkeit entwickeln“ – und zwar – ich zitiere erneut – „der Gesundheit zuliebe“.

- Beschimpfst mich mehr oder weniger wörtlich als Nazi, weil ich die Dinge beim Namen nenne.

Und nach all dem spielst Du den Beleidigten und sagst, dass ICH gefährlich sei, weil ich angeblich Deine Worte verdrehe!? Was gibt es denn an Deinen Worten NOCH zu verdrehen? Nein, mein Guter, Deine Worte SIND verdreht, mit einem lateinischen Wort sagt man: per-vers.

Aber Hauptsache, recht gottesfürchtig. 
 
 
...
 
Daraufhin kam dann nichts mehr.

 

Rechtsberatung für Rechtgeleitete

Auf ORF online:

"Nach der Amokfahrt eines 26-Jährigen in der Grazer Innenstadt, die drei Menschen das Leben gekostet hat, will Innenministerin Johanna Mikl-Leitner nun eine verpflichtende Rechtsberatung für Weggewiesene im Sicherheitspolizeigesetz implementieren."

Das ist eine gute Idee! Denn wenn jemand mit dem Geländewagen in der Fußgängerzone 40 Personen überfährt, dann hat das nichts mit seinen 2.000 muslimischen Fans auf Twitter zu tun, sondern nur damit, dass er - Achtung! - weggewiesen wurde.

Will man solche Massaker in Hinkunft vermeiden, dann keineswegs dadurch, dass man kriminelle Immigranten - und offenbar war die ganze Familie kriminell - aus dem Land weist, sondern am besten dadurch, dass man weggewiesene Männer zwangstherapiert. Und zwar österreichische.

Ich darf hier kurz einen Einwurf machen. Ich erinnere mich, zwei Türen weiter, meine Nachbarn, eine Familie, zwei Kinder, und sie einen neuen Lover. Sie gab an, sie befürchte, ihr Noch-Mann könnte ihr etwas tun. Mein Nachbar durfte daraufhin ein halbes Jahr lang die Nachbarschaft nicht mehr betreten, ohne seiner Frau je ein Haar gekrümmt zu haben.

Und jetzt sagt die Frau Mikl-Leitner, ein Mann, der einer weiblichen Laune wegen über Nacht alles verloren hat, in einer billigen Absteige untergekommen ist, da er für das ihm verwehrte Haus sämtliche Zahlungen zu leisten hat, während ein anderer darin seine Frau vögelt und mit seinen Kindern spielt, die er, der Vater, alle zwei Wochen sehen darf - unter Aufsicht einer amtlich bestellten Psychologin, die sein Verhalten bewertet - , der gehört zwangstherapiert.

Denn er könnte ja Amok laufen. Das sagt Frau Mikl-Leitner. Zum Massaker von Graz.

Und der Attentäter von Graz hat drei unbeteiligte Menschen getötet, unter anderem ein Kind, nicht, weil er ein krankes Arschloch ist, das samt seiner kranken Arschloch-Familie schon längst aus unserem Land hinausgeknüppelt gehört hätte, sondern weil wir ihn so schrecklich allein gelassen haben, den Armen, nachdem er seiner Frau das Kopftuch passend prügeln hatte wollen.

Doch Männer, die muss man einfach pauschal und undifferenziert kriminalisieren! Womit natürlich nur österreichische Männer gemeint sind, denn ein islamischer Terrorist in spe wird seine Termine bei der Therapeutin vielleicht nicht immer alle wahrnehmen. Den darf man deswegen aber noch lange nicht pauschal und undifferenziert kriminalisieren!

Auch nicht auf die Gefahr hin, dass deswegen ein paar unschuldige Menschen ihr Leben verlieren.

Wie wiederholt erläutert, besteht die österreichische und europäische Politik derzeit darin, zahlreiche Kriegsparteien in unserem Land zusammenzuführen. Jeder, der sich als Flüchtling bezeichnet, darf hierher - ohne dass irgendjemand seine wahre Geschichte kennt.

Ob er vielleicht vor kurzem an einem religiös motivierten Massaker, der Steinigung einer vermeintlichen Ehebrecherin oder der Pfählung eines angeblichen Homosexuellen teilgenommen hat, weiß niemand. Ebenso weiß niemand, welche Krankheiten er mit sich bringt - aktuell geht wieder die Tuberkulose in Österreich um, und dass ein hoher Prozentsatz der Afrikaner HIV-positiv ist, ist auch kein Geheimnis - aber es interessiert niemanden.

Während man also mit einer Handvoll tatsächlich Asylberechtigten dem letzten menschlichen Abfall der ganzen Erde - einer bunten Mischung aus Tiefstaplern, Feiglingen, Fahnenflüchtigen, gekauften Söldnern und gedungenen Mördern, islamistischen Terroristen und religiösen Fanatikern - eine herzliche Willkommenskultur entgegenbringt und dieser Menschenmüll zuerst einmal gewohnte Kost und eigene Häuser fordert, um sich dann - oh Wunder - rasch als genauso kriminell zu erweisen, wie er nun einmal ist, sagt man, die Männer sind kriminell, und meint damit österreichische Männer, und wirft sie in einen Topf mit ISIS-Fans!

Und das im von uns zwangsfinanzierten Fernsehen, geäußert von unseren hochbezahlten Interessensvertretern. Oder war es doch so gemeint:

Lasst uns Terroristen verpflichtend in eine Rechtsberatung stecken, um ihnen zu sagen, dass sie keine Kinder überfahren dürfen, weder die eigenen noch andere. Und wenn, dann sollen sie dabei nicht "Allahu Akbar" rufen - oder zumindest so leise, dass es keiner hört!

Das hätte den Herrn sicherlich stark beeindruckt!

Ich hätte einen besseren Vorschlag: Frau Mikl-Leitner mit dem guten Mann in eine Zelle zu sperren, damit sie dort mit ihrem glänzenden Intellekt auf ihn einwirken kann. Aber bitte nicht in Österreich und auf unsere Kosten, sondern dort, wo der Gute herkommt!

Man darf dabei nämlich eines nicht vergessen: Dass das auch im Sinner vieler seiner Landsleute ist, die hier ganz normal leben beziehungsweise ganz normal leben wollen und wegen Arschlöchern wie diesem in Misskredit geraten! Es ist ja nicht so, dass überall nur lauter kriminelle Elemente herumlaufen würden. Nur scheinen sich die kriminellen Elemente erstens in islamischen Ländern zu massieren und sich zweitens übermäßig stark von uns angezogen zu fühlen. Das ist kein Wunder, denn wir scheinen förmlich darum zu bitten, ausgenommen zu werden!

Folge: Schießerei und Bandenkrieg in Linz, Messerstecherei in Wien, Amokfahrt in Graz, Bombendrohung in Bregenz, Hinrichtung in Salzburg, Drogenhandel allenthalben ... in Hinblick auf unsere gemeinsam Zukunft wäre ein hartes Durchgreifen gegen den kriminellen Abschaum aus aller Herren Länder also sehr angesagt: keine Gerichtsverfahren, Standrecht, und weg mit dem Dreck!

"Sehr geehrter Herr Polizeiminister von Südland, hier senden wir Ihnen eine Ladung Ihrer Landsleute mit dem Vermerk, dass gegen diese der Verdacht besteht, an einer Straftat gegen die öffentliche Ordnung teilgenommen zu haben. Sollten Sie unserem Ansuchen um dauerhafte Verwahrung derselben nicht entsprechen, wird die Entwicklungshilfe für Ihr Land anteilig gestrichen. MfG, Ihr schönes Österreich!"

So würde der Crimethinker das machen.

Aber, im Gegenteil, die Sache nimmt, wie ich seit Jahren sage, Fahrt auf. Täuscht Euch nicht, liebe Freunde, dahingehend, dass es irgendwie wieder besser werden würde! Das Gegenteil ist der Fall. Das Massaker von Graz war weder das erste noch das letzte seiner Art.

Das Dach brennt schon, und dank der kriminellen Elementen an unsere Spitze - wie Frau Mikl-Leitner - sorgen wir selbst für das Benzin! Und viele Menschen, wenn man ihnen sagt: "Schau, das Haus brennt!" - dann sagen sie: "Du bist ein Hetzer! WO ist das Benzin?"

Na gut, dann, liebe Leute, seht zu, was wird! Steht daneben mit guten Gefühl!

Mittwoch, 10. Juni 2015

EINSSTELLUNG MA 67-RV-66623/5/3

Mittlerweile muss man beim Parken aufpassen wie ein Wild am Wasserloch - aber das hilft nichts, denn auf doppelte Kosten des Bürgers sind Heerscharen von Fallenstellern unterwegs, und sie lassen sich allerlei fiese Finten einfallen. In Wien finden es die Behörden nicht mehr wert, Aufkleber von Zusatztafeln zu entfernen. Einfacher und einträglicher ist es da schon, getäuschte Autofahrer zu strafen. An die Magistratsabteilung 67 Parkraumüberwachung erging daher folgendes Schreiben.

EINSSTELLUNG MA 67-RV-66623/5/3
 
Veröffentlichung:

http://denkverbot.blogspot.co.at/

Kurzversion: Unkenntliche Kundmachung

Ich hatte auf dem sackstraßenartigen Parkplatz in der Schöpfleuthnergasse einen Parkplatz gesucht. Der war jedoch so überfüllt, dass ich am Ende nicht wenden konnte und reversieren musste, als die gegenständliche Stellfläche weiter vorne frei wurde. Ich sah sehrwohl die Parkverbotstafel, die Zusatztafel „Ende“ war jedoch überklebt und daher für mich unkenntlich. Ich musste also davon ausgehen, dass das Parkverbot hinter der Tafel beginnt und für den gegenständlichen Parkplatz nicht gilt.

Wie sich herausstellte, war der Missstand der überklebten Tafel der Behörde nachweislich bekannt und wurde bis dato wider besseres Wissen nicht behoben. Zur Begründung dieser Pflichtversäumnis bediente sich der Auskunft erteilende Beamte nachweislich der Lüge. Es ist also vom Unwillen oder Boswill der Behörde auszugehen, ein Verschulden meinerseits ist auszuschließen.

Die Strafverfügung wird daher aufgrund bewusst unkenntlicher Kundmachung negativ beschieden und das Verfahren durch meine Person eingestellt. Gleichzeitig wird an die Behörde wegen Pflichtvergessenheit eine schwere Rüge erteilt. Weiters ergeht eine Beschwerde über das Verhalten des Auskunft erteilenden Beamten, der nachweislich log (siehe Langversion).

Alle Betreffenden werden zur Besserung auf- sowie eine schriftliche Entschuldigung eingefordert.

Langversion: Vorsatz, Faulheit, Boswill, Wucher und Lügen

Bei genauerer Betrachtung erwies sich der gegenständliche Aufkleber auf der Zusatztafel bereits als deutlich bewittert. Wie im Gespräch mit dem zuständigen Beamten festgestellt, ist der Behörde die Unkenntlichkeit der Zusatztafel seit längerem bekannt – es liegt laut Auskunft des Beamten sogar ein Foto der mangelhaften Beschilderung vor. Es drängt sich die Frage auf, zu welchem Zweck dieses wohl von wem aufgenommen worden sein mag – ich vermute einmal von einem Ihrer vorhergehenden Opfer – denn eine Herstellung des ordnungsgemäßen Zustandes fand bislang nicht statt.

Nach einer Ausrede für diese Pflichtvergessenheit befragt, behauptete der Polizeibeamte, erstens sei mir die überklebte Tafel zuzumuten, und zweitens seien in Wien sämtliche Verkehrszeichen überklebt. Eine Reinigung hätte lediglich zur Folge, dass die Tafel binnen 24 Stunden erneut überklebt würde. Mit anderen Worten feiern wir in unserem schönen Land mittlerweile solche Urstände, dass die Staatsdienerschaft dem Bürger ins Gesicht erklärt, warum es aus Ihrer Sicht völlig sinnlos sei, ihrer Arbeit nachzugehen!

Außerhalb der geschützten Schreibstuben des Staatsdienstes würde eine solche Meldung zur sofortigen Entlassung führen. Und zwar völlig zu Recht. Denn wenn mir ein Polizeibeamter erklärt, dass es grundsätzlich nicht erforderlich sei, den ordnungsgemäßen Zustand eines Verkehrszeichens herzustellen, und dass es dem Bürger durchaus zuzumuten sei, deswegen Strafe zu zahlen, dann sage ich, dass ich einen solchen Polizeibeamten nicht brauche! Der soll bitte zur selben Stunde seine Dienstwaffe abgeben und meinetwegen bei McDonald’s Kartoffeln schälen! Das betrifft ebenso alle, die sonst mit dieser Sache zu tun beziehungsweise eher nichts zu tun haben.

In meiner unendlichen Langmut entgegnete ich jedoch, das sei erfreulich zu hören, da demzufolge die Täterschaft durch Beobachtung binnen durchschnittlich 12 Stunden festgestellt werden könne, zumal es sogar eine Institution gebe, die von Staats wegen mit derlei Aufgaben betraut sei, und die nenne man Polizei. Ob er das schon einmal gehört habe? Das brachte den guten Mann sichtlich aus dem Konzept, und er meinte, sicher würde niemand einen Aufkleber auf einer Zusatztafel anbringen, solange ein Polizist daneben stünde. Mit einem Seufzen meinte ich, er solle sich zur Fortbildung vielleicht einige Fernsehkrimis ansehen, da sehe man, wie man so etwas mache … Wie befähigt kann jemand sein, über Recht und Ordnung zu befinden, wenn ihm gleichzeitig die elementarsten Aufgabengebiete und Vorgehensweisen der Polizei unbekannt sind? Und solch eine Zumutung in Uniform glaubt tatsächlich, darüber befinden zu wollen, was mir zuzumuten sei?

Damit nicht genug, muss man sich vor Ort nur umsehen, um buchstäblich hunderte nicht überklebter Schilder zu sehen. Ein Aufkleber direkt über einem Text fand sich sonst weit und breit nirgends. Entweder leidet der Mann an Wahrnehmungsstörungen, oder es handelt es sich um eine faule Ausrede und eine billige Lüge dazu. Um die eigene Faulheit zu rechtfertigen, ist der Behörde das Stilmittel der offenkundigen Lüge also gerade recht – eine beachtliche kriminelle Energie für Gesetzeshüter. Ich hege ja den Verdacht, dass Ihnen der Aufkleber in Wahrheit sehr gelegen kommt, Sie diesen absichtlich nicht entfernen lassen und stattdessen Bürger arglistig in die Falle locken, um sie abzuzocken, und das nach oben als Ergebnis ihrer Arbeit ausgeben!

Und damit noch immer nicht genug, garnieren Sie all das noch mit gehörigem Wucher. Denn wenn die Staatsdienerschaft zu 30 Euro Strafe für Nichts und wieder Nichts 50 Euro Zuschlag verlangt, um sich nach Ablauf von einigen Monaten dazu herabzulassen, dem gemeinen Bürger überhaupt einmal zuzuhören, dann frage ich mich, wer solche Personen glauben zu sein. Und ich sage Ihnen: Sie sind es nicht! Ich sage: Fort mit solchen Behörden und Beamten – mögen sie sich gemeinsam mit den von ihnen bislang Befuchtelten um einen Job an der Billa-Kasse bewerben, damit wieder Verfassung, Recht und Ordnung in unserem Land einkehren!

Realistisch betrachtet, dauert das aber noch etwa zehn Jahre.

Wie dem auch sei: Das einzige, was hier sicher nicht zumutbar ist, das ist eine Behörde, die über Monate hinweg nicht willens oder in der Lage ist, einen Herrn in Orange zu beauftragen, einen Lappen und etwas Reiniger zur Hand zu nehmen und den gegenständlichen Aufkleber in zwei Minuten zu entfernen, und statt dessen dem Bürger erklärt, dass ihm saftige Strafen als Ergebnis ihrer Untätigkeit durchaus zuzumuten seien!

Androhung von Konsequenzen

Es ist allenthalben zu beobachten, wie die Behörden in fachlicher und menschlicher Hinsicht völlig versagen, sich dabei aber benehmen wie der Hahn am Mist. Meiner persönlichen Ansicht nach sollten solche Beamte ohne jedwede Ansprüche fristlos entlassen werden. Man muss sich ja vorstellen, dass es hier um einen Aufkleber auf einer Zusatztafel geht – was aber passiert im Ernstfall?

Ich hätte Ihnen die Möglichkeit geboten, ganz wie es unter gewöhnlichen Menschen üblich ist, sich für meinen Hinweis freundlich zu bedanken, sich für das Versäumnis zu entschuldigen, das Verfahren einzustellen und den Aufkleber entfernen zu lassen. Sie haben sich dazu entschlossen, gegenteilig zu handeln und sich bei aller Nacktheit als Kaiser aufzuspielen. Ich darf Sie aber daran erinnern, dass die Kaiserzeit in Österreich vorbei ist und Sie vom Bürger bezahlt werden, um ihm zu dienen, und nicht, um ihm Gruben zu graben.

Ich kann Ihnen jedenfalls, wie oben angeklungen, glaubhaft und zuverlässig versichern, dass es dem Bürger mit Ihnen und Ihresgleichen wirklich reicht, und gebe Ihnen den gutgemeinten Rat, den Bogen der Nachlässigkeit, Faulheit, Pflichtvergessenheit, Unfähigkeit, Frechheit, Verlogenheit, Anmaßung und Selbstüberschätzung nicht zu überspannen.

Sollten Sie die oben ausgesprochene Einstellung des Verfahrens nicht zur Kenntnis nehmen, werden Sie sich vor Gericht für Ihre Pflichtvergessenheit und Verlogenheit zu verantworten haben!

 

 

 

 

 

Mittwoch, 27. Mai 2015

Die G7-Nazis


Dass es sich beim Friedensnobelpreisträger Barack Obama in Wahrheit um einen Kriegsverbrecher handelt, bezweifelt wohl niemand ernsthaft. Und da man weltweit gemeinsam die westlichen Werte verteidigt, auch dort, wo es sie gar nicht gibt, ist Barack Obama wohl nicht der einzige Teilnehmer am G7-Treffen, für den das gilt.

17.000 österreichische und deutsche Beamte schützen diese Kriegsverbrecher auf Kosten des Volkes vor dem Volk. Eine erstaunlich Zahl, werden wir doch ständig auf den Personalmangel bei der Polizei hingewiesen, vor allem, wenn es darum geht, uns der Willkür von Verbrechern aus aller Herren Länder zu überantworten.

Doch geht es gegen unbewaffnete Menschen, die gegen Krieg in ihrem Namen eintreten, kann das Teuerste nicht gut genug sein. Auf die wird mit Hubschraubern, Spezialkommandos, Scharfschützen, Nachtsichtgeräten, Wärmebildkameras, Stromzäunen und Grenzkontrollen Jagd gemacht.

Dabei wurde uns dereinst die Aufhebung der Grenzkontrollen als Meilenstein der Menschlichkeit verkauft. Hatte man uns nicht ausführlichst erläutert, dass das diesbezügliche Abkommen erstens zu keinem Anstieg der Verbrechen führen würde, und dass dieser zweitens nicht das Geringste damit zu tun hätte? Genauso, wie man uns erklärt hatte, dass die Öffnung des Arbeitsmarktes zu keiner vermehrten Arbeitslosigkeit führen würde, und dass die Verdopplung der Arbeitslosigkeit im ersten Monat nichts damit zu tun hätte?

Wie dem auch sei: Sobald es um sie selbst geht, scheinen unsere Hohen Herren nicht restlos überzeugt von ihrer Sicht der Dinge und verzichten selbstlos auf die Wohltaten, die sie uns angedeihen lassen. Und unsere Staatsdiener wissen, wem sie zu dienen haben.

Denn selbst der einfältigste Beamte wird begreifen, dass, wenn der Bauer nicht mehr auf das Feld und der Förster nicht mehr in den Wald dürfen, etwas faul ist im Staate. Und zwar fauler, als es in den finstersten Zeiten je war.

Die Hohen Herren verlangen nicht, dass wir mit gesenkten Häuptern und gebeugten Knien am Wegesrand stehen, um auf einen Wink hin in Hurra-Geschrei auszubrechen. Sie verlangen auch nicht, dass wir im Stechschritt über große Plätze schreiten und uns stundenlange Reden anhören.

Dazu sind sie viel zu feig.

Ihnen ist es lieber, wenn wir uns unauffällig vor unsere Fernsehgeräte zurückziehen, wenn sie kommen. Und dort erfahren wir dann, wie schlecht Gewehre für die Sicherheit sind. Für unsere Sicherheit, natürlich. Denn die Gewehre, die gibt man heute wie damals lieber den bezahlten Schergen.

Die Schergen, das sind die, die immer nur ihre Pflicht tun - wie die oben erwähnten 17.000 Beamten. Gib ihnen einen Befehl, und noch in derselben Nacht holen sie dir alle aus den Betten, die du ihnen bezeichnest. Daraufhin werden sie nicht schlechter schlafen, denn sie tun nur ihre Pflicht.

Ein Volk in Waffen kann da nur im Weg sein. Genauso wie den Verbrechern, für die man die Grenzen öffnete, um sie wegen der Kriegsverbrecher für das Volk wieder zu schließen.

Unsicherheit und Wehrlosigkeit sind da schon besser. Dabei sitzen die Hohen Herren in ihrem schmucken Schlösschen selber wie die Enten auf dem Wasser.

Mittwoch, 29. April 2015

„Würden SIE diese Flüchtlinge aufnehmen?“


„Würden Sie diese Flüchtlinge aufnehmen?“ titelt das linkspopulistische Magazin profil. Schon im Untertitel geht man auf die "Suche nach den Schuldigen". 

Mein erster Gedanke dazu: Klar, schuld muss immer ein anderer sein. Wenn ich mich in einen Waschzuber setze und aufs offene Meer steuere, dann wird mein letzter Gedanke sein: "Wer zum Teufel ist jetzt daran schuld?"

Im Editorial mit dem Titel „SOS Unmensch“ kritisiert Chefradakteur Sven Gächter denn auch „die Hilflosigkeit, die Ohnmacht, den Kleinmut, die Überforderung, den Zynismus und die Niedertracht der europäischen Flüchtlingspolitik“ und fordert dauerhaftes Mitgefühl statt leerer Worte. "Mitgefühl" ist dabei als Synonym für "anderer Leute Geld" zu verstehen.
 
Zum Thema der leeren Worte sei daher gleich am Anfang die Gegenfrage gestattet: Würden Sie denn diese Flüchtlinge aufnehmen, Herr Gächter? Oder besser: Wie viele Flüchtlinge haben Sie denn schon aufgenommen?

Oder ist Ihr Gästezimmer noch frei, weil es Ihnen letzten Endes doch nicht genug Tote sind, weil es auch Ihnen am Mitgefühl gebricht, Sie ebenso feige sind wie die Politiker – und Sie nicht zuletzt zu jenen gehören, die es sich recht gemütlich damit eingerichtet haben, sich ihre Menschlichkeit hauptberuflich von anderen bezahlen lassen – am liebsten von den von Ihnen so oft gescholtenen, Bier saufenden und Naziparolen grölenden österreichischen und deutschen Steuerzahlern? In der Volksschule sagten wir "Wer's sagt, ist's selber" – da hatten wir Ihresgleichen schon durchschaut.

Ganz in diesem Sinne bezeichnet Peter Lingens in seiner Kolumne mit dem Titel „Krokodilsbetroffenheit“ alle Deutschen, denen der Absturz des Germanwings-Fluges näher gegangen sei als der Untergang der Bootsflüchtlinge, als „emotionale Neandertaler (sic!) mit verdrängten Neigungen zum Rassismus.“ Er nehme sich da immerhin keineswegs aus. Oder doch?

Bekanntlich waren die Neandertaler nur zu etwa 4% Vorfahren der Europäer. Nicht jedoch der Afrikaner – es drängt sich angesichts der Lage die Frage auf, ob die Beimischung so schlecht war. Ich finde diese Aussage jedenfalls sehr artistisch. Ein Artist ist jemand, der andere Arten für minderwertig hält. Gerade ein Linker müsste doch wissen: Hätte man die Neandertaler rechtzeitig beschult, hätten sie schon vor 30.000 Jahren Autos, Schiffe und Flugzeuge gebaut.

Nur so lässt sich sein gedanklicher Ansatz der planmäßigen Umvolkung Deutschlands verstehen: Da Deutschland bis 2050 um 7 Mio. schrumpfen werde, sei der Zuzug von 7 Mio. Flüchtlingen „die angemessene Quote“. Es ist ein schöner Charakterzug der Linken, stets allen anderen alles Mögliche und Unmögliche anzumessen. Man nennt das mit einem schönen deutschen Wort Anmaßung. Aufrichtig mitfühlen mit den anderen bedeutet im stalinistischen Sinne also keineswegs zimperlich sein mit den eigenen – ausgenommen natürlich sich selber!

Wie Gutmenschen wirklich ticken, zeigt folgende wahre Begebenheit: In einer kleinen Kirchengemeinde in Österreich gab es eine Unterschriftenaktion gegen den angeblich völlig grundlosen Rassismus von Ungarn gegenüber Zigeunern. Eines der Gemeindemitglieder war jedoch gebürtiger Ungar. Also holte er einige Zigeuner zur Kellerräumung ins Haus und verbreitete in der Nachbarschaft das Gerücht, dass er selbiges an zwei Zigeunerfamilien – insgesamt 21 Kopf hoch – verkaufen werde. Nachdem es in der Nachbarschaft gebrummt hatte wie in einem Bienenstock, hatte er binnen Tagesfrist zwei Kaufangebote über Wert vorliegen – von den in der Kirche eben noch so verständnisvollen Nachbarn, die, sobald es um sie selber ging, auf einmal doch nicht so begeistert waren von der Aussicht, mit Zigeunern in derselben Nachbarschaft wohnen zu sollen.

Man könnte dieses Verhalten metaphorisch umschreiben mit den Worten "Wasser predigen und Wein saufen". Wir werden in Folge sehen, wie gut das auch profil kann.

Da, so Lingens weiter, die reichsten Länder schrumpften und die ärmsten wüchsen, sei der Zuzug von Afrikanern ein „Zugewinn“ für Deutschland und ein „Wettbewerbsvorteil im Konkurrenzkampf gegen andere Volkswirtschaften“. Er ist sich jedoch nicht sicher, „dass das auch Neandertaler begreifen“. Gott sei Dank bin ich, wie erwähnt, nur zu 4% Neandertaler und begreife daher:

Reiche und gebildete Gesellschaften schrumpfen, arme und ungebildete Gesellschaften wachsen – und deshalb ist Schrumpfung ein Problem und die Zuwanderung von Armen ein Zugewinn für die Reichen. Und wenn man Deutsche 1:1 durch Orientalen und Afrikaner ersetzt, dann werden die damit aufhören, das zu tun, was sie immer getan haben, nämlich sich zu vermehren und sonst nicht allzu viel – und damit anfangen, zu tun, was sie noch nie getan haben – nämlich Autos, Schiffe und Flugzeuge zu bauen. Vorausgesetzt, man schickt sie zwischenein ein wenig in die Schule.

Denn es ist schließlich nur die afrikanische Gesellschaft, die die afrikanische Gesellschaft am Erfolg gehindert hat! Es ist ein beliebtes Muster der Linken, die gesellschaftlichen Zustände stets mit den gesellschaftlichen Zuständen erklären zu wollen, so als ob die geheimnisumwitterte Gesellschaft ein – zumeist bösartiges –  Eigenleben hätte und nicht ein Begriff wäre für die Menschen eines Landes und ihre Taten.

Und natürlich ist die Kolonialisierung schuld am Elend Afrikas. All die Eisenbahnen, Krankenhäuser, Gummi- und Kakaopflanzungen (Viele Neger leben bis heute vom Kakao, ohne zu wissen, dass er von Weißen aus Südamerika eingeführt wurde oder sich dafür zu interessieren, was Schokolade ist) – all das zählt nicht, denn in der Kolonialzeit , da wurden die Neger ausgebeutet. Ich möchte das gar nicht bestreiten – aber wer wurde damals denn nicht ausgebeutet? War die Arbeit in einem Kohleflöz oder einem Stahlwerk vor hundert Jahren so viel erbaulicher als die auf einer Kaffeeplantage?

Doch im Gegensatz zur vorher herrschenden Menschenfresserei und bis heute herrschenden Frauenbeschneidung  war die Kolonialzeit so traumatisierend, dass Neger bis heute beim besten Willen einfach nichts zuwege bringen können. Sicherlich so traumatisierend wie Verdun und Stalingrad zusammen.

Oder – verstehe ich das alles doch nicht?

Ist es nicht vielmehr so, dass die Zustände eines Landes aus dem Wesen seines Volkes entspringen? Ist es nicht so, dass Deutsche, egal wohin sie kommen, stets ein Stück Deutschland errichten, selbst unter den widrigsten Umständen, sei es in Osteuropa, Zentralafrika oder Südamerika? Und ist es nicht so, dass Orientalen stets orientalische Umstände und Afrikaner stets afrikanische Zustände mit sich bringen? Ich meine: Wie sollten sie auch anders?

Oder glauben die Linken, dass es der Erdboden ist, aus dem Zivilisation erwächst? Dass man Afrikaner nur nach Peenemünde transportieren muss, und schon erfinden sie die erstaunlichsten Dinge wie Atombomben und Mondraketen und räumen einen Physik- und Chemie-Nobelpreis nach dem anderen ab? Die Realität sieht anders aus.

Tatsache ist: In den Flüchtlingsländern kommen etwa 250.000 Menschen pro Tag dazu – das sind 1,75 Millionen pro Woche, 7,5 Millionen pro Monat oder 90 Millionen pro Jahr. Halten wir also fest:
 
Der Zuwachs in den Flüchtlingsländern entspricht etwa der Bevölkerung von

·         Graz pro Tag
·         Wien pro Woche
·         Österreich pro Monat
·         Deutschland pro Jahr

Deswegen flüchten übrigens auch so viele. Und jetzt kommt der ach so mitfühlende – aber leider des Rechnens unkundige – Herr Lingens und sagt, Deutschland solle bis 2050 – also in den nächsten 35 Jahren – die Einwohnerzahl Österreichs aufnehmen – 1 Mal. Die EU, so Lingens, solle im selben Zeitraum 50 Mio. aufnehmen. Das sei, wie erwähnt, angemessen. Der Schönheitsfehler seiner Anmaßung ist, dass die Einwohnerzahl Österreichs bis dahin 420 Mal nachgewachsen und die Weltbevölkerung um 3,2 Milliarden angewachsen sein wird.

Was genau soll also auf diese Weise gewonnen sein? Das weiß Herr Lingens auch nicht so genau, da selbst die Humanisten von profil einsehen, dass in Europa kein Platz für 3,2 Milliarden Flüchtlinge aus aller Herren Länder ist. Seine, wie er schreibt, „etwas weniger inhumane Lösung“ ist es also, 50 Millionen aufzunehmen und 3,15 Milliarden in die Wüste zurückzuschicken. Das nenne ich nun einmal aufrichtige Betroffenheit! Und bei all diesen wunderbar wenig unmenschlichen Überlegungen sind noch nicht einmal eingerechnet die läppischen 3,2 Milliarden, die bereits heute auf ihren Koffern sitzen würden, wenn sie denn welche hätten.

Ein unbestreitbares Anrecht auf Aufnahme hätten, so phantasiert Lingens weiter, ausgerechnet Syrer. Man solle diese daher am besten mithilfe von „EU-Außenstellen an der Küste Afrikas zu uns durchlassen“. Im Übrigen „helfe die Entwicklungshilfe Afrika vermutlich am meisten, indem sie Waffen für den Kampf gegen den IS finanziert“. Vielleicht sollte dieser begnadete Geostratege einmal einen Blick auf die Landkarte werfen und nachsehen, wo Syrien, wo der IS und wo Afrika sind, rechnen lernen oder überhaupt ansatzweise nachdenken, bevor er sich öffentlich zur Entwicklungshilfe per Kalaschnikow äußert.

Die Welt funktioniert jedoch ganz einfach. Das, was sich hier gegenwärtig abspielt, habe ich vor 30 Jahren vorhergesagt, und da war ich Teenager. Die ganze Diskussion um das Flüchtlingselend ist ein einziger Eiertanz um zwei böse Wahrheiten, die man dabei nicht aussprechen darf: Nämlich erstens, dass die Flüchtlingsströme seit einem halben Jahrhundert vorhergesagt wurden und dass zweitens die Entwicklungshilfe die nahezu alleinige Ursache dieser Flüchtlingsströme ist. Es ist wie in den griechischen Dramen, in denen die schlimme Prophezeiung den Helden zu Handlungen veranlasst, die die Prophezeiung in Folge erst eintreten lassen.

Was man nicht bedacht hat: Afrikaner vermehren sich anders als heutige Europäer nach dem Naturgesetz, das heißt, statt so viele Kinder zu zeugen, wie voraussichtlich überleben können, machen sie so viele Kinder wie möglich und sehen dann, wie viele nicht umkommen. Ich erspare mir an dieser Stelle eine Bewertung dieser Vorgehensweise vom menschlichen Standpunkt aus. Nur so viel: Die Flüchtlinge flüchten, weil ihre Eltern vielleicht ein bisschen wenig nachgedacht haben, wohin. Tatsache ist: Solange das so bleibt, und es spricht nichts dafür, dass es sich ändert, ist jede Entwicklungshilfe von vorne herein zum Scheitern verurteilt. Damit nicht genug, vermehrt die Entwicklungshilfe Hunger, Seuchen, Elend, Krieg und Flucht ins Unendliche. Und würde die ganze Welt nur mehr existieren, um Afrika zu ernähren, so wäre das Ergebnis doch nur Hunger, Seuchen, Elend und Krieg. Flucht nicht mehr, denn wohin wollte man noch fliehen?

Gibt man Afrikanern zu essen, dann werden aus zweien zwölf plus zwo, aus denen siebzig und zwo plus zwölf plus zwo, dann vierhundertdreißig und zwo plus siebzig und zwo plus zwölf plus zwo, dann zweitausendfünfhundertneunzig und zwo plus vierhundertdreißig und zwo plus siebzig und zwo plus zwölf plus zwo und so weiter. In der Realität verdoppeln Afrikaner ihrer Bevölkerung alle 15 Jahre. Das ist, als wäre Österreich, ausgehend von 30 Millionen im Jahr 2000, bei 60 Millionen im Jahr 2015 angelangt mit einer Prognose für 120 Millionen im Jahr 2030. Das ist schon klar, dass es da ein wenig eng wird, wenn man dann am schmelzenden Gletscher herumsitzt, und dass es die Leutchen anderswo besser fänden.
 
Das Interessante dabei ist, dass die Herbeiführung genau dieser Situation der Vorschlag der Gutmenschen ist. Zunächst hole man möglichst viele Afrikaner und Orientalen „in den Sozialstaat“. Dann erhöhe man die Steuern so, dass die Einheimischen 30 von 40 Arbeitsjahren nur noch „für den Sozialstaat“ arbeiten, damit der die Fortpflanzung der Afrikaner und Orientalen in unseren Ländern auf Kosten unserer Lebenskraft sicherstellen kann. Welch Wunder, wenn neben der täglichen Arbeit am eigenen Untergang für die Familie zu wenig Kraft bleibt! Daher muss der Mangel an eigenem Nachwuchs durch weiteren Zuzug ausglichen werden. So werden unsere Länder von den Einwanderervölkern übernommen und schließlich so arm und elend wie deren Heimatländer. Ich denke nicht, dass es in der Geschichte der Menschheit schon einmal einen perfideren Plan gegeben hat, Zivilisation im großen Maßstab zu vernichten.

Die Geschichte beginnt bekanntlich mit der Schrift, und die ersten schwarzafrikanischen Schriften stammen aus der Zeit der beiden Weltkriege. Als mein Großvater geboren wurde, herrschte in Schwarzafrika also noch Vorgeschichte! Es waren also vor hundert Jahren noch – buchstäblich – prähistorische Menschen! Die Geschichte Afrikas beginnt mit der Ankunft des Weißen, und … sie endet auch wieder mit seinem Gehen. Jede andere Vorstellung wäre naiv.

Doch wie schlimm ist das? Dürfen wir alle erst glücklich und zufrieden leben, wenn jeder Afrikaner das Recht hat, auf der Intensivstation zu sterben, statt von einem Löwen gefressen zu werden? Wenn alle ihre Häuser aus Kubikmetern Kunststoff errichten statt aus Kuhmist? Was ist besser? Ich weiß es nicht. Eines aber weiß ich ganz genau: Dass der jetzige Zustand einfach nur würdelos ist – und zwar für alle Beteiligten.

Ich sage: Es muss nicht überall Europa sein, es kann nicht überall Europa sein, und es wird auch nicht überall Europa sein.

Wenn wir Europäer also etwas für die Welt tun können – unsere und ihre – dann ist es die sofortige und vollständige Einstellung des langsamen Massenmordes, der sich Entwicklungshilfe nennt, und des langsamen Massenselbstmordes, der sich Flüchtlingshilfe nennt. Und die geistige Freiheit, Afrika den afrikanischen Weg gehen zu lassen. Und das ist der zurück in die Steinzeit. Ich habe ein sehr gutes Buch von einem Afrika-Reisenden, der einen afrikanischen Witz mitbrachte: „Was hatten wir, bevor wir das Feuer erfanden? Glühbirnen!“

Viele werden das, was ich hier schreibe, als „rassistisch“ bezeichnen, um den Tatsachen nicht in die Augen sehen zu müssen. Das liegt aber nicht an dem, was ich schreibe, sondern daran, dass sie nie selbstständig über das Thema nachgedacht haben, sondern allzu leicht ihrer politisch korrekten Konditionierung erlegen sind. Ich frage mich, was ist eigentlich wirklich rassistisch: Die anderen leben und auch sterben zu lassen, wie es ihnen gefällt, und dafür offen das gleiche Recht für sich selbst zu beanspruchen – oder der Drang, ständig das Leben aller anderen verschlimmbessern zu müssen, weil man die eigene Lebensweise bei allem Unglück zwar für besser hält, das aber nie im Leben zugeben darf?

Warum uns gekaufte Journalisten wie die von profil, die im Grunde nichts zu sagen haben, den Zuzug trotz aller offenkundigen Tatsachen schmackhaft machen wollen, warum sich die erwähnten 50 Millionen so verblüffend mit den Zahlen amerikanischer Geostrategen decken, die hauptberuflich die kulturelle Vernichtung Europas betreiben – erwähnt seien hier die Herren Brzezinski und Barnett – und wie das mit den Zielen der Bilderberger und anderer Machteliten zusammenpasst, wird Thema eines anderen Schreibens sein.